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ANGELS AND AIRWAVES
I-EMPIRE
[GEFFEN/UNIVERSAL]
Wenn jemand fragt, ob es sich lohnen würde, das zweite Album von Angels & Airwaves zu kaufen, wäre die Antwort: Nein. Zum einen, wenn man das Debüt „We don’t need to Whisper“ nicht besitzt, macht I-Empire keinen großen Sinn, da beide Alben als Kompilation gesehen werden, die gut und gerne auch als Doppelalbum funktionert hätten. Damit wäre dem Hörer auch einiges erspart geblieben. Klingt hart, aber Tom DeLonge begibt sich hier weiterhin ins Belanglose. Okay, dass Blink 182 völlig aus dem Sound verschwunden sind, ist nicht sonderlich schlimm, jedoch wie Box Car Racer mit angezogener Handbremse auf einem Selbstfindungstrip zwischen U2 und Mike Oldfield zu klingen, ist auch keine Offenbarung und Innovation. „I-Empire“ muss man sich nicht unbedingt geben, da kein Song annährend die Klasse hat, sich in irgendeiner Form zu etablieren. Dabei scheint auch Sänger Tom DeLonge deutlich farblos. Sein monotoner Gesang ist kaum zwei Durchgänge zu ertragen. Auch wenn die Homepage und die Gestaltung des Covers wieder Spitzenklasse sind und sicherlich etwas anderes darstellen möchten, kann man nicht punkten. Eine Zündung oder ein Knalleffekt ist nicht vorhanden und so wartet der Hörer vergebens, dass was ganz Großes passiert. Kurz gesagt: Viel Luft um Nix.






