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EIN ABEND VOLLER LIEBE
AUDREY und Köln schwärmten im Blue Shell füreinander // 13.04.2007
„We love Cologne“, brachte Audrey-Cellistin Emelie Molin ihre Sympathie für Land und Leute rund um die Rheinmetropole auf den Punkt. Kurz zuvor hatten sie und ihre drei Mitstreiterinnen das Kölner Blue Shell mit Indie-Pop, süß wie Zuckerwatte, beschallt. „So beautiful“, schrie ein begeisterter Zuhörer zwischen zwei Songs durch den Saal. Das beiderseitige Liebes-Coming-Out war vollbracht. Aber was ist das besondere an einem Auftritt in der Black Fööss-Metropole, respektive Deutschland? „It´s more intensive“, beschrieb Emelie den Unterschied zum Rest der Welt. Intensiv gestalteten sich auch Audreys Klangerzeugnisse, die ab und an jedoch Gefahr liefen, in ihrer Friedfertigkeit zu langweilen. Gemessen am warmen Applaus war dies letztlich beim Großteil des Publikums nicht der Fall und nach einer Zugabe verabschiedeten sich die sympathischen Schwedinnen artig mit Knicks und Verbeugung. Zuvor hatten die Malmöer Scraps of Tape den Abend eröffnet. Zwei Autopannen und ein kurzer Krankenhausaufenthalt später, war deren Auftritt beim Eintreffen des - in keinster Weise abergläubischen - GETADDICTED-Korrespondenten allerdings schon Geschichte. „Irgendwas zwischen instrumental und brachial. Hatten qualitativ mehr drauf“, gab Musikfachwirt Denis M. als Zeuge der Darbietung dankenswerterweise zu Protokoll.






