TRACKLIST

  1. 52 Seconds
  2. Heroes&Martyrs
  3. Germs Of Perfection
  4. New Dark Ages
  5. Requiem For Dissent
  6. Before You Die
  7. Honest Goodbye
  8. Dearly Beloved
  9. Grains Of Wrath
  10. Murder
  11. Scrutiny
  12. Prodigal Son
  13. The Grand Delusion
  14. Lost Pilgrim
  15. Submission Complete
  16. Fields Of Mars

BAD RELIGION

 

NEW MAPS OF HELL

[EPITAPH RECORDS]

 

Huch. Für einen Moment, genauer für 22 Sekunden, machen Bad Religion etwas für sie außergewöhnliches: Sie überraschen! Eine Akkordfolge aus vier absteigenden Halbtonschritten, verzerrte Stimme – beim Opener „52 Seconds“ hat man kurz den Eindruck bekommen, dass die Kalifornier nach gefühlten 50 Jahren ihren Stil ändern, den sie für hunderte Bands geprägt haben. Tun sie natürlich nicht! Schließlich hat die Band ja schon ihr eigenes Vokabular entwickelt: Jede Platte ist das selbe in anders – so bezeichnete Bassist Jay Bentley. „Oozin aahs“ heißen die exzessiven Backgroundgesänge seit dem 1993er „Recipe For Hate“. Dazu Greg Graffins tiefsinnige Texte, Riffs, die einem irgendwie bekannt vorkommen. Die Revolution liegt wie immer in den Inhalten. Ihre Musik kann man dagegen als stockkonservativ bezeichnen – im besten Sinne des Bad Religion-Fans. Denn wie bei ... (an dieser Stelle können fast alle Alben, mit Ausnahme von „No Substance“ eingesetzt werden) gilt: Es ist ein Bad Religion-Album ist ein Bad Religion-Album ist ein Bad Religion-Album. Punkt.

 

 

Verfasser: Jens Becker

Artverwandt: Bad Religion