TRACKLIST

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CHUCK RAGAN

 

FEAST OR FAMINE

[SIDEONEDUMMY RECORDS]

 

Da ist es nun also, das im Vorfeld hoch gepriesene erste Studioalbum von Chuck Ragan. Schwimmen die drei anderen Viertel von Hot Water Music mit The Draft in nicht mehr ganz so heißen Gewässern, verzieht sich Chuck Ragan mit Akustikgitarre an den See, ans Lagerfeuer. Und was kommt raus? Klar: Hot Water Music meets Johnny Cash. Klingt abgelutscht, ist aber so, und klingt auf CD dann auch gar nicht abgelutscht. Dass mit Matt Skiba (Alkaline Trio) und Tim Barry (Avail) unter anderem zwei akustikerfahrene Gäste dabei sind, ist das Sahnehäubchen. Interessant auch, wie „California Burrito“ klingt, wenn neben Chuck Ragan statt Chris Wollard plötzlich eine Frau namens Jolie Holland mitsingt. „The Grove“ hätte sich Herr Ragan allerdings echt sparen sollen. Es klingt wie ein Knabenchor nach zwei Fässern Whiskey und einer Kiste Zigarren, wie er da neben den Melodiebögen herjallert. Fans der jüngeren Hot Water Music-Alben dürfen sich freuen: Jetzt gibt’s mit Chuck Ragan solo und The Draft zwei Optionen. Die Alternative: „No Division“ und Rumbleseat mit Ragan und Wollard.

 

 

 

Verfasser: Jens Becker

Artverwandt: Rumbleseat