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ENEMY ALLIANCE/INDECISION ALARM

 

Split

[HORRORBUSINESS]

 

Enemy Alliance bestehen aus Mitgliedern der aufgelösten Satanic Surfers sowie von Venerea, und als Mischung dieser beiden Bands lässt sich der Sound der neugeformten Gruppe auch bezeichnen. Da der in letzter Zeit auch bei Venerea verstärkt am Mikrofon aktive Andreas Flygare als Leadsänger fungiert, kommt der Gesamtsound etwas rauer rüber; dazu passen auch viele schnelle, HC-mäßige Parts in den Songs. Ausgeglichen wird das durch immer wieder eingestreute langsamere Parts, wie man es schon von den letzten Surfers-Alben gewohnt war. Auch auf die Stimme des Surfers-Sängers Rodrigo müssen dessen Fans nicht ganz verzichten, er übernimmt immerhin die Backup-Vocals. Insgesamt sehr erfreulich, dass die Schweden nach der Auflösung wieder Songs schreiben, das macht Appetit auf ein komplettes Album!
The Indecision Alarm klingen vom Sound her etwas sanfter, was nicht zuletzt am cleanen, meldischen Gesang liegt und erinnern über weite Strecken an das „Fragments and Fractions“-Album der Satanic Surfers. Qualitativ stehen die sechs Songs denen von Enemy Alliance in Nichts nach, was auch nicht weiter verwundert – bei den Musikern handelt es sich schließlich um erprobte Punkrocker, die schon in Bands wie Adhesive auf sich aufmerksam machten.
Der alte Neunziger-Punkrocksound aus Schweden ist also noch lange nicht tot!

Wer an dieser Split-EP Geschmack findet, der sei an dieser Stelle an die selbstbetitelte Debut-EP von The Indecision Alarm verwiesen, die bereits letzten Winter erschienen ist, in Deutschland allerdings nicht großflächig vertrieben wird. Zu bekommen ist die CD aber bei Interpunk und Greenhell, und zugreifen lohnt sich hier auf jeden Fall!

 

 

Verfasser: Fred Flenner

Artverwandt: Satanic Surfers, Enemy Alliance