FIRE IN THE ATTIC

 

CUM GRANO SALIS

[REDFIELD RECORDS]

 

Zwei Dinge darf man Fire In The Attic nicht vorwerfen: Zum einen, dass sie wie ein billiger Abklatsch derjenigen Screamo/Emo-Bands klingen, die sie einige Male supportet haben. Zum anderen, dass sie sich wiederholen. Lustiger Einstieg in Album Nummer drei: Ole säuselt "The Air is soaked with Gasoline", die Gitarre klingt kurz unverzerrt, und wenn man gerade eine versehentlich in die Promohülle gerutschte Kuschelrock-CD vermutet, scheppern einem die Gitarren um die Ohren. Was folgt, ist unverkennbar Fire In The Attic: Wutausbrüche, hymnische Refrains, musikalisch eben dieses Bonner Gebräu zwschen Screamo und modernem Punkrock, und wieder eine Stufe weiter entwickelt. Oft wird gesagt, dass das dritte Album wegweisend für eine Band ist. Fire In The Attic haben mit ihrer Debüt-EP eine Richtung eingeschlagen und vollziehen mit jedem Album eine Kurskorrektur. Und so lange die Band mit solchen kompakten, abwechslungsreichen Songs rüberkommt, ist die Richtung klar: Nach oben.

 

 

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Verfasser: Jens Becker

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