"DAS LEBEN IST NUR SO SCHLIMM, WIE DU ES MACHST"

 

Die Fünf Fragezeichen mit THE FLATLINERS zum Album "The Great Awake"

 

GETADDICTED: Nennt drei Schlagworte, die das Album beschreiben!
Chris: Punk. Reggae. Grime.

GETADDICTED: Jedes neue Album ist „das beste, was wir jemals gemacht haben“. Warum ist dieses Album besser als das letzte oder der Rest der Welt?
Chris: Wenn man in einer Band spielt und liebt, was man tut, dann muss man jeden Versuch unternehmen, aus allem das Beste zu machen, was man je gemacht hat. Außer wenn du überambitioniert und ironisch an die Sache heran gehst, gibt es keinen Rückschritt. Als wir uns getroffen haben, um „The Great Awake“ aufzunehmen, wollten wir ein paar Songs schreiben, die wir millionenfach anhören können, ohne dass sie uns auf die Nerven gehen. Ich glaube, wenn man Musik macht, die dir und nicht jemand anderem gefallen soll, dann kriegt man das Ergebnis, mit dem man am glücklichsten ist. Wir waren nie zufriedener und aufgeregter über irgendwas, das wir je davor gemacht haben. Und ich hoffe, das Gefühl haben wir jedes Mal, wenn wir etwas neues veröffentlichen.

GETADDICTED: Es kann nur einen geben: Welcher Song ist Dein Lieblingssong des neuen Albums?
Chris: Ahhh, that’s a tough one. I’d have to say “July! August! Reno!” personally. It kind of sums up the entire new record thematically, and its one of the hardest, most passionate, most badass songs we’ve ever written. If I can be so vein.

GETADDICTED: Erzähl uns kurz, wie der Song entstanden ist und beschreib Deine Eindrücke oder Gefühle in der Entstehungsphase!
Chris: Der Song handelt vom matten Gefühl, das man bekommt, wenn man laufend von der Musikindustrie umgeben ist. Es kann der Weg zu deinen Träumen sein, aber auch vieles zerstören. Manchmal werden deine Träume nicht ernst genommen oder laufen in die Richtung, die du dir wünschst. Und es ist eine Menge passiert zwischen dem Zeitpunkt, als wir mit „Destroy“ viel getourt sind und dem Zeitpunkt, als wir angefangen haben, „The Great Awake“ zu schreiben. Der Song klingt recht düster, hat aber eine positive Message: „Do it enough, never stop, and you’ll be okay”. Solange wie du an etwas festhältst und es gut machst, kann dein Glück nicht in Geld gezählt werden. Dein Erfolg bemisst sich an deinem Stolz und an der Liebe zu dem, was du tust.

GETADDICTED: Was bedeutet der Albumtitel? In drei Sätzen.
Chris: Das Leben ist nur so schlimm, wie du es machst. Trotz aller furchtbaren Situationen und Umständen schimmert immer ein bisschen Hoffnung – alles geht schief, bevor es richtig läuft. „The Great Escape” war schon vergeben und klang auch zu cheesy.

 

 

Interview: GETADDICTED
Foto: Nick Marian