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HOT CHIP
MADE IN THE DARK
[EMI]
Don’t believe the hype, tanzt doch einfach! Virtuelle Gitarren a.k.a. Synthesizer machen den Anfang und feedbacken ins Intro. Es riecht nach elek(tr)ischem Indierock im Stadion. Das Schlagzeug setzt schleppend ein, die echte Gitarre kommt nach, der Groove macht die Musik, Hot Chip machen die Bahn frei mit dem ersten Stomper. Auf eins folgt zwei, dieses Mal grüßt Super Mario, der Tetris spielt, die Percussions sind nervös, bis zum Break bei 1:53. Denn im Studio wird nicht gedaddelt, sondern zum biggen Beat geravet. Halunke, schwing dein Standbein, ohne umzufallen, Hot Chip pinkeln im Stehen, egal ob im Club oder unter freiem Himmel. Die aktuelle Single „Ready For The Floor“ plätschert in der Originalversion, einige Remixe machen es (noch) besser. Wie geht es weiter? Die Vier frickelt, die Fünf ist überraschend kuschelig, aber wie die Band schon im Interview verriet, ist Hot Chip eben nicht auf einen Sound festgelegt. Auch das Titelstück „Made In The Dark“ erinnert eher an ruhige Songs/Remixe von We Are Scientists oder Shout Out Louds, zeigt damit aber eben die Facetten von Hot Chip, die die Band so sympathisch machen: Vielseitigkeit, Offenheit für Analog und Digital und Kreativität. Gerade raus und rundherum: „Made In The Dark“ ist ein tolles Album, egal ob zum Knutschen oder Tanzen.
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