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HOUSE AND PARISH
ONE, ONE-THOUSAND
[ARCTIC RODEO RECORDINGS]
Als sogenannte All-Star-Band werden die Nicht-Wirklich-Newcomer House & Parish und ihr europäischer Erstling „One, One-Thousand“ einer halbwegs breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Ein wie so oft zweischneidiges Promoschwert, denn der Aufmerksamkeit, resultierend aus einer ruhmreichen Vorgeschichte, steht der damit verbundene nicht geringe Anspruch an das musikalische Oeuvre gegenüber. Und wenn Namen wie Texas Is The Reason und Promise Ring im Raum stehen, hängt die Latte dermaßen hoch, dass House & Parish sie fast nur reißen können. Entwarnung an dieser Stelle, „One, One-Thousand“ unterläuft die Hürde zumindest nicht in peinlicher Art und Weise. Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass die auf acht Songs gestreckte US-EP es bei weitem nicht auf Augenhöhe mit „Do You Know Who You Are?“ (TISR) oder „Very Emergency (PM) schafft. Daran ändern auch die lupenreinen Produktionskünste von Ian Love nichts. Vergangenheit und Gegenwart müssen selbstverständlich nicht zwangsläufig etwas miteinander zu tun haben, aber ich habe damit bitte schön nicht angefangen. Lassen wir das ganze „der hat hier und dort mal die Bassgitarre gehalten“ beiseite und beschränken uns auf das Werk an und für sich, so überzeugt insbesondere der Eingangstrack „Pristine Fields“. Das hohe Niveau hält „One, One-Thousand“ in der Folge jedoch nicht. „Standardesque“ taugt noch am ehesten als Einschlafhilfe, der Titeltrack ist kaum mehr als ein nichtssagendes Instrumentalstück. „What Am I Still Waiting For“ und „Palace Envy“ schaffen es am Ende zumindest noch, den wenig überzeugenden Gesamteindruck einigermaßen erfolgreich zu relativieren.
- Galerie: House And Parish live in Köln // November 2007
- Interview mit House And Parish 2007
- House And Parish . One, One-Thousand






