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TRACKLIST
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IGNITE
OUR DARKEST DAYS
[CENTURY MEDIA RECORDS]
Das Intro kitzelt, grinst dich an, steigert sich, schürt Erwartungen. Was jetzt? „Bleeediiiiiing“ brüllt Zoli Teglas, Drummer Craig Anderson prügelt seine Bandkollegen nach vorne – und der Song packt dich einfach am Arsch und schleppt dich mit gereckter Faust in den Pit. Meine Herren, haben die wieder Feuer im Arsch. Fiel „A place called home“ bei älteren Fans eher in die Stirnrunzel-Ablage, überzeugen Ignite mit „Our darkest days“ wieder auf ganzer Linie. Ihre strotzende Energie verpacken sie dabei genau so geschickt in groovende, geradeaus rockende oder Vollgas-Parts. Das Tempo variiert, die Qualität bleibt gleich hoch. Zum Abschluss gibt’s dann noch ein Novum: den Akustik-Song „Live for better days". Wenn Zoli Teglas da optimistisch in die Zukunft blickt, merkt man, dass die Band die dunklen Tage hinter sich gelassen hat und mit „Our darkest days“ ein weiteres Werk geschaffen hat, dass genau so zeitgemäß wie zeitlos ist. Die unsägliche Coverversion von „Sunday Bloody Sunday“ hätten sie sich allerdings genau so sparen können wie schon auf dem Vorgängeralbum.
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