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THE KLEINS
PARDON ME, SIR
[RILREC INDIE LABEL]
Wenn sich eine deutsche Band nach dem Nachnamen von zwei oder drei Bandmitgliedern benennt, kommt da im schlimmsten Fall die „Perfektion“ postpubertären Überflüssgkeitsrock raus. Was Daniel, Haui und Keith Klein zusammen mit Sänger Mark Booth hier fabrizieren, ist aber genau so weit von Madsens Sound entfernt wie deren Heimatstadt im Wendland von Duisburg und Mönchengladbach. Schon der Opener „Dead Battery“ hat mehr Energie als eine ganze Duracell-Männchen-Armee. Auf „Pardon Me, Sir“ trifft die Rauhbeinigkeit britischer Streetpunkbands auf eine Staffel Hellacopters und die Hymnenhaftigkeit von The Bones. The Kleins gelingt dabei nicht immer eine explosive Mischung, aber doch mehr Durchschlagskraft als man dem MSV Duisburg und den Fohlen zutrauen würde. Und zumindest die Zebras spielen in der Bundesliga.






