TRACKLIST

  1. Wired
  2. One Of The Chosen
  3. High
  4. No Mirror, No Shadow
  5. Dawn
  6. All Consuming Fire
  7. Sky In Your Eyes
  8. Into The Wind
  9. Nothing Dies Easy
  10. Breathing
  11. Rivers
  12. Bloodsports

NEW MODEL ARMY

 

HIGH

[ATTACK ATTACK]

 

Nach gefühlten 50 Jahren Bandgeschichte ist zum zehnten Album die Frage erlaubt: Braucht man New Model Army? Die Platte beginnt mit „Wired“. An dessen Anfang fragt man sich: „Kenn ich das nicht?“ Nein. Es war der „Whirlwind“, der dem Fan da um die Ohren wehte. Und so ergeht es ihm mehrmals: „High“ oszilliert zwischen den Alben „Eight“, „Impurity“ und dem Klassiker „Thunder & Consolation“. Nochmal: Braucht man das? Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger hieß es, dass jeder kritisch denkende Mensch mindestens eine New Model Army-Platte im Schrank hat – und auch heute sollte man Justin Sullivan immer noch genau zu hören. Das sollte auch jeder tun, der mit der Musik nichts anfangen kann. Nach dem streckenweise ungeliebten Vorgänger „Carnival“ ist bei „High“ dagegen für den Fan die Marschroute klar: Anhören, anhören, mögen, weiter hören, geil finden. Und im Dezember nach Köln zum Weihnachtskonzert fahren.

 

 

Verfasser: Jens Becker

Artverwandt: New Model Army, New Model Army