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TRACKLIST
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folgt ...
THE NIGHTWATCHMAN
ONE MAN REVOLUTION
[SONY/EPIC]
Tom Morello ist ein politisch sehr engagierter Mensch. Rage Against The Machine war anfangs sein Sprachrohr, um zusammen mit Brad Wilk, Zack de la Rocha, Tim Commerford gegen globale Missstände zu kämpfen. Im Jahr 2000 trennten sich RATM und Morello, Wilk und Commerford gründeten zusammen Ex-Soundgarden-Sänger Chris Cornell die Band Audioslave. Bei dieser Band ging das politische in den Hintergrund, und so gründete Morello THE NIGHTWATCHMAN, wo er sich mit einer Akustikgitarre in der Hand politischen Themen zuwendet. „The black Robin Hood of 21st century music“ nennt sich Morello selbst und widmete sich den Bauern der South Central Farmers Organisation, die sich vom US-amerikanischen Staat unterdrückt fühlen. Dadurch erlangte er hohes Ansehen bei der lateinamerikanischen Bevölkerung. Die Zeit ist reif für neue revolutionäre Songs, und so hat dieses Projekt die höchste Priorität im Schaffen von Tom Morello.
Nun folgt sein Debütalbum „One Man Revolution“, ein Titel der eigentlich schon alles sagt. Doch Morello ist nun mal ein gegnadeter Gitarist und wahrhaftig kein guter Sänger. Seine Stimme ist viel zu monoton, als dass er ernsthaft an seine Vorbildern wie Johnny Cash oder Bob Dylan herankommt. Enttäuschend sind auch seine Texte. Mit simpel gestrickten Texten - fast schon „Stammtisch-Niveau“ - wendet er sich gegen Unterdrückung, Krieg und sonstiges Unheil der Kapitalistischen Welt.
Morellos Anliegen ist klar, aber seine Umsetzung ist auf diesem Wege nicht sonderlich erfreulich. Er sollte bei seinem Instrument bleiben und das Singen anderen überlassen.






