TRACKLIST

  1. Part Two
  2. There Will Be Revenge
  3. For Fiona
  4. Check For A Pulse
  5. Divine Let Down
  6. Black Box
  7. Bullets
  8. Failing Is Easier (Part Three)
  9. Apparaition
  10. It's Tragic
  11. Killing Time
  12. Slowly Fading Fast
  13. Overdue

NO USE FOR A NAME

 

KEEP THEM CONFUSED

[FAT WRECK CHORDS RECORDS]

 

Eine bestimmte Eigenschaft ist den Kaliforniern in den letzten Jahren abhanden gekommen: Die Fähigkeit, melodische Punkrock-Knaller zu schreiben, die einen wirklich packen, mitreißen, einbinden. Keine Frage, „Keep the confused“ ist mit Sicherheit ein gutes Album, eine Platte deren songwriterisches Niveau viele Bands dieses Genres immer noch weit übertrifft, aber No Use For A Name konnten einfach mal mehr. Der Opener „Part Two“ knüpft an „More betterness“ an und bringt ordentlich Schwung. “Check for a Pulse” hat als Nummer vier Symbolcharakter, schließlich muss man prüfen, ob der Hörer nach dem langweiligen „Fiona“ überhaupt noch unter den Lebenden weilt. „Divine Let Down“ schmiert ab ins Reich der unglaublichen Schleimschnulzen, bei denen man befürchten muss, dass sich Tony Sly an den Kubikmetern Kreide verschluckt, die er vorher gefressen hat. In der zweiten Albumhälfte lassen NUFAN dann noch einige Nummern folgen, die – egal ob im Vollgas- oder im Midtempo-Bereich – Druck aufbauen und einige Sympathiepunkte einbringen. Wer sich nach „Making Friends“ oder „More Betterness“ von NUFAN verabschiedet hat, muss nicht zurück kehren. Für die bleibt die Platte im Vergleich genau so blass, wie das Cover der aktuellen im Gegensatz zu den alten CD's. Freunde der poppigeren Variante können hier mit Sicherheit eher zugreifen. Und live geben die Jungs ja dann immer noch ordentlich Gas.

 

 

Verfasser: Jens Becker

Artverwandt: Bad Religion, Phinius Gage