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PARKWAY DRIVE
HORIZONS
[EPITAPH/SPV]
Der nächste Schritt für Parkway Drive ist gelungen. Nach dem Epitaph-Debüt „Killing With A Smile“ folgt mit „Horizons“ das Album, was wohl wegweisend für die Australier ist und ihre musikalische Vormachtstellung in diesem Sektor weiterhin unterstreicht. Dass Adam D. von Killswitch Engage das Album erneut produziert, überrascht nicht. Er scheint wohl der große Mastermind des Metalcore zu sein. Warum geben sich sonst Bands wie As I Lay Dying, Unearth oder Norma Jean in seine Produzentenhände? Es fällt auf, dass was Adam D. anpackt, keineswegs schlecht ist. Ganz im Gegenteil.
Das Intro hätte man sich quasi sparen können und mit „The Sirens' Song“ gleich alles niedermetzeln können. Es wird klar, dass auf „Horizons“ keine Gefangene gemacht werden. Sänger Winston McCall holt alles aus seinem Kehlkopf raus, und mit den genialen Breaks ist einfach nur ein Spaß, sich das reinzuziehen. Es zeigt sich, dass der schon todgesagte Metalcore immer noch lebt und scheinbar auch nicht tot zu kriegen ist. Da kann man reden soviel man will. Dank Bands wie Parkway Drive, die diesem Genre immer noch Impulse geben, ist man lange noch nicht an einem Punkt, bei der diese Art von Mucke wirklich ausgelutscht ist. Dies schaffen momentan jedoch nicht viele Bands und das ist halt der große Unterschied.
Parkday Drive haben alles richtig gemacht und live kann man sich davon auf der kommenden Never Say Die-Tour überzeugen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Produzent Adam D. von den „Jungen Wilden“ ebenfalls inspirieren lässt und dies auf seine Band übertragen kann. Sonst bleibt er zwar der Metalcore-Produzent schlechthin, aber seine Band läuft nur noch hinterher…Man darf gespannt sein.
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- Parkway Drive . Horizons
- Parkway Drive live in der Matrix, Bochum // 2. März 2007






