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PETERS
AUFFALLEN DURCH UMFALLEN
[UNTERM DURCHSCHNITT]
Da kann man das Pappcover mit dem feinen Artwork noch so oft drehen und wenden wie man will, die neue Peters „Auffallen durch Umfallen“ bleibt schwere Kost für den Punk-Rock-Magen. Mit Ach und Krach durch die ersten drei Stücke gequält findet Goldgräberhörer mit „Subjekt-Objekt“ zwar eine Hit-Unze, doch viel mehr gibt der Stollen für den persönlichen Geschmack nicht her. Keine Frage, Peters verstehen ihre Instrumente versiert durch zehn Titel zu steuern. Indie-Pop der besseren Sorte, aber wer Peters mal anders kannte und mochte, beißt sich an „Auffallen durch Umfallen“ leicht die Zähne aus. Genauer gesagt werden die Ohren durch des Vokalisten höchst eigenwillige Tonlage auf eine besondere Probe gestellt, der nicht jeder geschmeidige Sesselhörer gewachsen sein wird. Peters ist exzentrisch-eigenwillige Gegenwarts-Poesie. Dafür „keep rollin´“, auch wenn meiner einer Rockherz davon unberührt bleibt.
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