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Queens Of The Stone Age live im E-Werk, Köln // 28. Juni 2007

 

Skurrile Gerätschaften hingen über der Bühne im ausverkauften E-Werk: Eine Mischung aus OP-Tischlampe und Kronleuchter, die jeden Musiker direkt von oben bestrahlten. Weit über eine Stunde erschlugen die Queens Of The Stone Age dann ihre Fans mit felsenschweren Riffs und dem QOTSA-typischen Drumming. Auf Ansagen verzichtete Josh Homme fast die gesamte Zeit, verbalen Kontakt wollte das Publikum auch gar nicht. Dessen Mix war durchaus beachtlich: Von jungen Fans, die vor einem Jahr vielleicht noch bei Papa Roach waren, bis zu gesetzteren, die Hommes frühere Band Kyuss auch schon live erlebten und sich immer noch als Nick Oliveri-Lookalikes versuchen.

Eine Ausnahme zu Hommes „Sprachlosigkeit“ gab’s dann aber in der Zugabe. Im langgezogenen „Feel Good Hit Of Summer“ philosophierte er über eins seiner Spezialthemen und das deutlich ausgiebiger als die reinen Textzeilen „Nicotine, valium, vicodin, marijuana, ecstasy and alcohol. Cocaine.“ Da sprudelte Homme förmlich, lachte sogar mehrere Male, vor allem als es um „You dance like you fuck“ in allen abgewandelten Formen ging. Gut eine Stunde rockten die Queens, ließen aber die Fans nach Hause gehen, ohne „No One Knows“ zu spielen, warum auch immer ...

 

Text und Foto: Jens Becker