QUIT YOUR DAYJOB

 

TOOLS FOR FOOLS

[BAD TASTE RECORDS]

 

Meine Herren, haben die ein Rad ab! Und wer sich „Tools For Fools“ anhören will, sollte das definitiv auch haben – Grundvoraussetzung! Machen wir uns nichts vor: Musikalisch ist das Album rote Grütze, und grüne auch. Das wäre nicht das schlimmste. Aber Quit Your Dayjob garnieren das mit Senf statt Vanillesauce und legen noch zwei, drei Sardellen in das schon lange sauer gewordene Sahnehäubchen. Komische Mischung? Genau so schräg ist auch der Humor der Schweden, den sie auf einem verwirrten Mix aus Punkrock, quäkigen Synthie-Electro-Elementen, irgendwie unangemessenen Bläsern und jeder Menge Düdeldüs und Yeahyeahyeahs servieren. Damit schrecken Quit Your Dayjob eine Menge Leute mit Sicherheit ab. Die übriggebliebenen lassen sich drauf ein und werden jede Menge Spaß haben. Spätestens wenn die Schweden wieder irgendwo als Support auftauchen, gibt es eh nur noch zwei Möglichkeiten: Die einen werden Quit Your Dayjob lieben, auch wenn sie es vielleicht gar nicht wollen. Die anderen werden sie hassen, aber eine Menge gute Laune verpassen.

Und ja: Dem Drummer namens Drumass hängt auf dem Cover ein Sabberfaden aus dem Maul.

 

 

Verfasser: Jens Becker

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