TRACKLIST

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RISE AGAINST

 

THE SUFFERER AND THE WITNESS

[GEFFEN RECORDS]

 

Der Motor wird gestartet, die Snare spielt im Leerlauf kurz mit dem Gaspedal. Dann anschnallen, Gang rein, Kupplung schnacken lassen – Abfahrt! Mit Tempo durch die Strophe, eine kurvenreiche Bridge und dann in den fünften Gang zum Refrain. „The sufferer and the witness“ gleicht der Fahrt in einem Ferrari: mitreißende Energie, unglaublicher Fahrspaß, und das nicht nur auf Vollgas. Auch gemütlich – also im unteren Tempobereich - durch die Gegend zu cruisen, macht derbe Spaß. Rise Against treffen schlichtweg die Melodien, die sich unweigerlich in die Gehörgänge brennen, sie bringen ihre Songs einfach knallhart auf den Punkt. Das Schema ähnelt dem des Vorgänger-Albums dabei exakt: „Down with the compass“ ist in punkto Tempo und Mitgrölfaktor das neue „Give it all“, „Worth dying for“ funktioniert wie „Paper wings“, nur ist hier die Strophe Vollgas und der Refrain mit gedrosseltem Tempo. „Roadside“ ist das akustische Equivalent zu „Swing life away“. Da passt perfekt die Umschreibung von Bad Religion-Bassist Jay Bentley zum Band-Sound: The Same in different.

 

 

Verfasser: Jens Becker

Artverwandt: Strike Anywhere