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SEWER RATS
RAT ATTACK
[BITZCORE RECORDS]
My lovely Mr. Singing Club, die geben Gas! Die drei Herren von den Sewer Rats aus Köln wollen zwar nicht in die Schublade des „Rockabilly“ eingeordnet werden, doch dieses vermeintliche Brandzeichen wäre eigentlich angebracht. Einfach „Punkrock“ soll es heißen, was sie abliefern. Wie dem auch sei, es ändert letztendlich nichts an der Musik. Und die geht nach vorne, lehnt sich aus dem heruntergekurbelten Hotrod-Fenster und rotzt auf den glühend heißen Asphalt.
Mit Minimaldrumkit und Kontrabass rockt sich das Trio seit einiger Zeit durch diverse Clubs des In- und Auslands und konnte mit tightem Songs im Vorprogramm von Mad Sin oder The Peacocks überzeugen. Letztere dienen zudem als passender Vergleich; was die Bestzung am Bandsound ausmacht, hört man bei beiden. Ohne dass die Sewer Rats allerdings als Abklatsch weitergereicht werden, zeigen sie auf „Rat Attack“, ihrem Debutalbum, was sie besonders gut können. Jeder Song geht nach vorne und hat den wichtigen einen Part, der hängen bleibt. Zwar würde man lügen, beschriebe man das Album als abwechslungsreich, aber wenn eine Platte dermaßen aus einem Guss stammt, ist das schlichtweg irrelevant.
Bei den Nagern geht sicherlich noch mehr. Der entscheidende Kick und
die Hitdichte müsste hinzugefügt werden, dann darf man getrost
mit gedämpfter Stimme von einer neuen deutschen Rockabilly-, Verzeihung,
Punkrockhoffnung reden.
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