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DER ALTE MANN UND DIE WUT
Interview mit Pete von Sick Of It All in Dortmund, Mai 2006
Diesmal also Sick Of It All. Warum nur meine Helden interviewen? Was, wenn sich rausstellt, dass die Typen totale Vollidioten sind? Wäre doof. Platten verbrennen, T-Shirts zerreißen, was für ein Stress. Doch soweit sollte es nicht kommen. Ein Blick auf die Uhr: 16:10. Meine Position: Münster. Interviewtermin: 17:00. Ort: Dortmund, irgendwo im Hafen… Selbstverständlich war ich zu spät. Aber zum Glück war Pete in guter Laune und gar nicht so undankbar für ne kurze Verschnaufpause im Interviewmarathon. Doch damit war jetzt Schluss – der Mann wird nicht fürs Kaffeetrinken bezahlt!
getaddicted: So, erste Frage. Wie alt seid ihr Jungs mittlerweile eigentlich?
Pete: Also ich bin 39, Pete ist 40, die anderen Jungs sind auch nicht
viel jünger…
getaddicted: Zeit, nen Job zu kriegen!
Pete: Aber ich hab doch einen!?
getaddicted: Weiß ich doch … Weshalb ich frage: Ich hab
demnächst ein Klassentreffen
anstehen. Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr noch Kontakt zu den Leuten
aus eurer
Schulzeit?
Pete: Nein, überhaupt nicht. Einer der Gründe, weshalb wir
in diese ganze Hardcore-Szene
gerutscht sind, ist der, dass zu unserer Schulzeit alle anderen auf
Bands wie The Doors und so
standen. Diese Musik war doch damals schon tot. Wir wollten etwas, das
man erleben konnte,
an dem man teilhaben konnte. Wir konnten zu den Hardcore-Shows gehen
und gehörten als
Publikum dazu. Mitgrölen, Stagediven – das waren Sachen,
die uns gefielen. Ich hatte sogar
eine Einladung zu meinem Zehnjährigen, aber zu der Zeit war ich
auf Tour. Aber selbst, wenn
ich da gewesen wäre, wär’ ich wahrscheinlich trotzdem
nicht hingegangen. Ich hatte mit den
Leuten da einfach nix zu tun. Ich bin zur Schule gegangen, hab meine
Hausaufgaben gemacht
und ansonsten mit meinen Freunden abgehangen, die alle nicht auf unsere
Schule gegangen
sind.
getaddicted: Aber interessant wäre es doch bestimmt gewesen, oder?
Pete: Oh ja. Ich mein, alle anderen wären bestimmt fett und glatzköpfig,
würden rumstehen
und erzählen wie sehr sie ihre Jobs hassen…
getaddicted: Ja, Ihr habt’s schon nicht schlecht getroffen. Das
bringt mich aber zur nächsten
Frage. Wenn Du diese Band damals nicht gegründet hättest,
was würdest Du heute wohl
machen?
Pete: Vermutlich irgendwas als Grafiker. Ich bin aufs College gegangen
und hab sogar einen
Abschluss in grafic arts. Also vermutlich würde ich den ganzen
Tag irgendwas zeichnen. Nicht
sehr aufregend…
getaddicted: Aber immerhin etwas. (Na toll, jetzt kling ich wie meine
Oma…) Wie war denn
das als Kind? Hattest Du nicht so einen typischen Kinder-Berufswunsch
wie Baggerfahrer
oder Astronaut?
Pete: Nö, ich wollte tatsächlich immer irgendwas mit Musik
machen und bin überglücklich,
dass das auch geklappt hat. Und dann läuft es schon so lange so
gut – das ist schon Wahnsinn!
Wir hatten zwar nie den Riesenerfolg oder sind zu irgendwelchen Superstars
geworden, aber
es ist mehr als wir erwartet hätten…
getaddicted: Naja – in eurer Nische seid Ihr schon ziemliche Superstars.
Das kann man doch
nicht anders sagen.
Pete: Hm, ja gut. Stimmt schon. Aber der Vorteil ist auch, dass die
Bands, die diesen
Mördererfolg haben, meist nicht sehr lange was davon haben.
getaddicted: So wie diese komischen Leute, die in den Casting-Shows
auftreten. Vor kurzem ist die deutsche Version von dem, was bei euch
American Idol heißt, zu Ende gegangen, und die Zeitungen sind
voll von diesem Typen, der das Ganze gewonnen hat.
Pete: Oh ja. Die Show bei uns ist einfach schrecklich. Aber irgendwie
tun mir die Leute da
auch leid. Das sind echt Leute bei, die Talent haben, und die werden
einfach nur verheizt. Die
Show ist zu Ende, dann werden eine Million Platten verkauft und ein
paar Monate später fängt
schon die nächste Staffel an, und kein Arsch interessiert sich
mehr für die.
getaddicted: Ich weiß nicht, wie die Show bei euch aufgebaut ist,
aber bei uns kann man sich
wenigstens die ersten paar Folgen angucken, in denen sich die ganzen
talentfreien Leute zum
Vollarsch machen.
Pete: Wenigstens versuchen sie’s… (lacht). Ich werd wirklich
sauer, wen ich sehe, wie Musik quasi industriell gefertigt wird. Musik
sollte von Herzen kommen.
getaddicted: Was ich besonders schlimm finde, ist die Tatsache, dass
die Industrie mit diesen
Shows so bereitwillig und detailliert zeigt, wie man genau das macht.
Pete: Und die Leute schnallen das einfach nicht! Man stellt den Leuten
echt jemanden hin und sagt: Hier, von diesem Typen müsst Ihr jetzt
alle die Platte kaufen, und die Leute tun es! Und die Leute schreien
alle JA und kaufen. Zum Kotzen.
getaddicted: Ich hab letztens auf youtube.com euer Video zu „Step
Down“ gesehen. Ist zwar
nicht ganz legal…
Pete: Aber wenigstens kriegen’s die Leute zu sehen!
getaddicted: Jedenfalls taucht da ja dieser ältere Reporter auf,
der den Zuschauern Hardcore
näher bringen will. Was mich interessiert ist, was eure Eltern
zu dem sagen, was Ihr macht.
Nicht nur die Band-Sache an sich, sondern auch die Musikrichtung, die
ja nicht unbedingt
jedermanns Sache ist.
Pete: Hm, das ist so eine Sache. Unsere Mutter hat uns immer unterstützt,
wenn auch auf die Art,
dass sie gesagt hat „Ihr habt euch das als Job ausgesucht, dann
seid besser gut darin und
verdient Geld!“. Unser Vater hatte die ganze Zeit, als er selbst
noch arbeitete, Angst, dass wir
nichts Ordentliches auf die Reihe kriegen und auf die Schnauze fallen.
Er wollte immer, dass
wir einen sicheren Job haben, um unsere Rechnungen bezahlen zu können.
Jetzt ist er aber im Ruhestand, und nachdem die beiden weggezogen sind,
hat er uns mal
besucht und einen vollen Tag auf Tour begleitet. Er war total überrascht,
wie anstrengend das
sein kann, und dass wir wirklich den ganzen Tag zu tun haben. Er meinte
nur „Das ist ja wie
ein richtiger Job! Jetzt weiß ich auch, weshalb Ihr Jungs immer
so müde wart, wenn Ihr von
einer Tour wieder nach Hause gekommen seid.“ Er hat vorher immer
gedacht, dass wir nur
rumhängen und ab und zu auftreten. Aber wir sind eben eine selbst
gemanagte Band. Meine
Frau verkauft unsere T-Shirts auf Tour. Wir müssen unsere Konzerte
organisieren. Und die
Auftritte sind ja nun auch anstrengend. Als er das alles gesehen hat,
was für eine Arbeit das
sein kann, hab ich zum ersten Mal gesehen, wie stolz er auf seine Söhne
sein konnte und auf
das, was wir quasi aus dem Nichts geschaffen haben. Er war stolz anstatt
besorgt zu sein.
getaddicted: Und wie sieht es bei der Musik an sich aus? Was sagen die
beiden dazu?
Pete: Oh, mein Vater rennt jedes Mal, wenn ein neues Album rauskommt,
los, um es sich zu
kaufen. Er will halt seine Söhne unterstützen, aber wirklich
hören tun die zwei es nicht. Ich
weiß aber, dass unser Dad auf die Texte steht. Die scheinen ihm
zu gefallen. Es ist halt keine
einfache Musik…
getaddicted: Wie sieht das eigentlich mit Kindern aus? Habt Ihr schon
welche und wie sehen
die das, was ihre Väter so tun?
Pete: Armand, unser Drummer, hat zwei Stück, die fünf und
sieben Jahre alt sind…
getaddicted: Die haben mit der Musik also noch nicht so wirklich was
am Hut, oder?
Pete: Nein, mit der Musik überhaupt nicht. Obwohl sie schon bei
einigen Shows waren und
total begeistert waren von der Energie, die da freigesetzt wird. Ich
bin mir sicher, dass eines
Tages, wenn sie begreifen, was Ihr Dad da macht – Drummer bei
Sick Of It All – werden sie
echt stolz auf ihn sein. Sie werden die echt coolen Kids in der Schule
sein!
getaddicted: Kinder der Rolling Stones des Hardcore!
Pete: Oh ja. Ganz genau!
getaddicted: Habt Ihr eigentlich so was wie einen Lieblings-Ort in
Deutschland? Eine Stadt
oder einen Club, auf den Ihr euch schon freut?
Pete: Wir freuen uns immer auf Berlin und das SO 36. Da ist die Bühne
schön niedrig, der
Club ist nicht zu groß. Das bringt einen irgendwie immer zurück
zu unseren Wurzeln.
Schließlich haben wir dort ja auch unseren allerersten Deutschland-Gig
gespielt. Die haben
jetzt wohl auch eine neue Klimaanlage eingebaut, was allerdings bitter
nötig war, denn wenn
wir da aufgetreten sind, war es jedes Mal verdammt heiß.
getaddicted: Könnt Ihr euch an eine Show erinnern, die Ihr als
eure beste in Deutschland
bezeichnen würdet? Eine Show, bei der vielleicht was Verrücktes
passiert ist?
Pete: Nein, eigentlich nicht. Die Shows hier sind eigentlich immer alle
gut, die Leute gehen
gut mit und wir haben jedes Mal unseren Spaß.
getaddicted: Sehr professionelle Antwort!
Pete: Ich versuch’ da nur irgendwie rauszukommen! (Lacht…)
getaddicted: Hm, stell ich dir die nächste Frage? OK, such dir
aus, ob Du antworten willst.
Kannst Du mir drei Sachen sagen, die dir an Deutschland gefallen? Fällt
dir da was ein?
Pete: Auf jeden Fall die Leute! Und ihre Offenheit in punkto Musik.
Die Shows hier machen
immer eine Menge Spaß! Es ist toll zu sehen, wie die Leute sich
um alles kümmern: die
Organisation, Werbung, das Catering für uns…
getaddicted: Wie sieht’s mit Dingen aus, die dir gar nicht gefallen?
Pete: Überhaupt nichts! OK, das Wetter ist Scheiße, aber
das ist nur heute so. Um diese
Jahreszeit ist das Wetter ja überall beschissen!
getaddicted: Wie sieht’s mit dem Essen aus? Oder Bier?
Pete: Oh, ich trinke überhaupt nicht, aber Armand ist ganz verrückt
danach. Er LIEBT den
Geschmack von Bier und freut sich jedes Mal, wenn wir nach Deutschland
kommen.
getaddicted: Guter Mann! Jetzt aber doch mal so langsam zum Geschäft.
Als ich mir das neue
Album zum ersten Mal angehört habe, hab’ ich mich gefragt,
wo Ihr die ganze Aggression
hernehmt. Ich mein, macht Ihr einfach die Nachrichten an…
Pete: Das reicht schon! (Lacht…)
getaddicted: … oder lest Ihr Zeitung? Nach zwanzig Jahren müsst
Ihr euch doch so langsam
mal ausgekotzt haben.
Pete: Es reicht uns einfach nur zu sehen, was in der Politik so abgeht.
Wenn ich sehe, was
unsere Politiker machen, wird mir echt schlecht! Wir wählen sie
ins Amt, damit sie für uns
arbeiten, und alles, was sie tun, ist in die eigene Tasche zu wirtschaften.
Sie vertreten nicht
unsere Interessen, sondern die der großen Firmen, bei denen sie
mal gearbeitet haben und bei
denen sie auch später wieder anfangen werden.
getaddicted: Stichwort Halliburton?
Pete: Exakt. Die wurden unter Clinton von allen Regierungsaufträgen
ausgeschlossen – für
immer! Aber unter Bush und Cheney sind sie überall dabei. Und es
ist alles so offensichtlich.
Man kann nur noch dagegen anschreien. Und dann gibt es auch noch die
ganzen Leute, die
sagen „Wenn der Präsident oder Vize-Präsident es macht,
kann es doch nicht illegal sein!“ Da
kann man nur noch lauter schreien. Weißt Du, in ein paar Jahren
haben wir keine Regierungen
mehr, sondern nur noch große Firmen, die über alles bestimmen
und alles unter sich aufteilen.
getaddicted: Und bis dahin versuchen sie ja noch, ihre eigene kleine
Dynastie aufzubauen.
Bush hat doch letztens noch seinen Bruder Jeb als besten Nachfolger
für das Amt des
Präsidenten vorgeschlagen…
Pete: Er muss sich ja auch bei ihm bedanken. Schließlich war es
ja in Florida, wo Bush beim
ersten Mal durch ganz dubiose Auszählungen gewonnen hat. Im Staat
seines Bruders! Wie
offensichtlich ist das bitteschön!!!
getaddicted: Bei der letzten Wahl gab es ja Leute, die euch OSZE-Beobachter
ins Land
schicken wollten…
Pete: Na wunderbar. Hätten sie das mal gemacht! Es ist so traurig.
Auf der ganzen Welt
werden wir gehasst, weil wir diesen Präsidenten haben.
getaddicted: Hauptsächlich ist es ja die Außenpolitik. Vor
allem der Krieg im Irak…
Pete: Ja. Wenn Du mich fragst, haben wir da unten nichts zu suchen!
Da unten waren keine
Terroristen. Jetzt gibt es sie, weil sie gegen die amerikanischen Soldaten
kämpfen. Das Land
steht kurz vor einem Bürgerkrieg, in dem wir nichts verloren haben.
Wir haben uns da unten
nicht einzumischen! Wir sind da unten einmarschiert, haben den Diktator
aus dem Weg
geräumt und jetzt bekriegen sich die verschiedenen Gruppierungen,
die vorher unterdrückt
wurden. Das ist die Freiheit, die wir ihnen gebracht haben…
getaddicted: Ich glaub, wir schweifen ab.
Pete: Wirklich? (Lacht…)
getaddicted: Mal sehen… Angenommen, Du dürftest oder müsstest
eins eurer Alben aus der
Diskographie streichen, welches würdest Du nehmen?
Pete: Streichen? Keines. Aber ich würde “Life On The Ropes”
und “Yours Truly” remixen. Beide
Alben haben wirklich großartige Songs, aber die Produktion ist
einfach nicht so, wie sie sein
sollte. „Yours Truly“ ist zwar gut produziert, aber einfach
nicht aggressiv genug. Da fehlen mir
einfach Ecken und Kanten. Ähnlich bei „Life On The Ropes“
– das ist irgendwie zu matschig.
Streichen würde ich also keines, nur anders machen.
getaddicted: Vielleicht bringt Ihr ja zum 50-jährigen Jubiläum
Re-Issues raus?
Pete: Oh, auf jeden Fall!
getaddicted: Aus welchen Gründen sollte ich euer neues Album „Death
To Tyrants“ kaufen?
Gute Gründe!
Pete: Zuallererst mal, weil wir Sick Of It All sind, Ihr müsst
uns am Laufen halten. Die
Produktion ist einfach toll. Unser Produzent hat es geschafft, unsere
Live-Energie irgendwie
auf Platte zu bannen. Und das Songwriting haben wir diesmal echt gut
hingekriegt. Ich denke,
dass wir eine gute Mischung hingekriegt haben. Das Ganze ist schon ziemlich
hardcore, hat
aber auch ne Menge Stellen zum Mitgrölen drin, und man kann bestimmt
gut drauf tanzen.
Die Leute werden bestimmt nicht enttäuscht sein!
getaddicted: Bei den Mitgröl-Parts muss ich ja immer an die Gesänge
beim Fußball denken.
Wart schon mal bei einem Fußballspiel? Ich meine jetzt nicht euer
komisches American
Football, sondern den richtigen Sport!
Pete: Oh ja, wir wollten da immer mal hin und haben es dann in München
auch mal geschafft.
Wir haben uns dort ein Spiel von Bayern München angeschaut, und
es war echt toll.
getaddicted: Hm Ok, aber wenn ich dir einen Tipp geben darf, verschweig
besser, bei welchem
Verein ihr wart. Vor allem hier in Dortmund…
Pete: Oh. Na gut.
getaddicted: Was war eigentlich die dümmste Frage, die dir jemals
gestellt wurde? Irgendwas,
wobei Du dir gedacht hast „OK, raus hier!!“.
Pete: Fällt mir nix zu ein. Die Leute scheinen sich bei uns irgendwie
immer an denselben
Fragen entlang zu hangeln. Was mir beim neuen Album aufgefallen ist,
ist die Frage nach
dem Cover mit diesem Adler. Da haben viele Leute gefragt, ob das irgendwas
Faschistisches
sei. Dabei haben wir bloß nach einem starken Symbol gesucht, das
zum Titel der Scheibe
passt.
getaddicted: Der Adler soll vermutlich eh den Tyrannen symbolisieren,
der gestürzt werden
soll.
Pete: Ganz genau. Interessant ist auch, dass wir das jetzt gefragt werden.
Dabei haben wir
denselben Adler seit knapp anderthalb Jahren auf einem T-Shirt drauf.
Und das ist tatsächlich
das meistverkaufte Shirt, das wir je rausgebracht haben. Schon seltsam.
getaddicted: Jetzt hab ich dich eine Menge gefragt. Wie sieht’s
aus, hast Du eine Frage an die
Leute, die das hier lesen? Irgendwas, was Du gerne wissen würdest?
Etwas worüber die Leute
nachdenken sollen?
Pete: Ja. Ich würde gerne wissen, was die Leute denken, wenn sie
das neue Album hören oder
wenn sie uns live spielen sehen. Mich interessiert, ob sie denselben
Drang verspüren, einfach
alles rauszulassen, dieselbe Energie… Bei den Shows macht es schon
den Anschein, aber das
wäre schon eine Bestätigung für uns, ob wir euch auch
wirklich erreichen.
getaddicted: Danke für das Gespräch!
- Galerie: 2 Days A Week-Festival 2007
- Galerie: Sick Of It All bei Rheinkultur 2007
- Galerie: SICK OF IT ALL - PERSISTENCE TOUR IN ESSEN // 2. Dezember 2006
- Galerie: PERSISTENCE TOUR IN WIESBADEN // 30. November 2006
- Sick Of It All im Interview 2006 // Mai 2006
- Sick Of It All - Death to Tyrants
- Sick Of It All - Outtakes for the Outcasts






