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THERAPY?
NEVER APOLOGISE, NEVER EXPLAIN
[SPITFIRE RECORDS]
Therapy? sind wieder zu einem Trio geschrumpft und auch die Musik auf ihrem neuen Longplayer ist reduzierter: Aufs Wesentliche, was gute Rockmusik ausmacht und auf das, was die Iren am besten können!
Schon bei den ersten Klängen wird klar, dass der Albumtitel „Never apologise, never explain“ seine Begründung hat. Denn Therapy? müssen sich weder für ihre Musik entschuldigen, noch müssen sie irgendetwas erklären. Es ist ein sehr ausgewogenes Menü, das die Band um Andy Cairns hier selbstbewusst auftischt: Ein saftiges Rock-Steak mit den Beilagen Punkrock und Noise sowie einer interessanten Melodiesauce.
Da hätten wir das rhythmus-orientierte „Rise up“ mit sirenenartigen Gitarrenparts, das düstere Riff-Monster „Here be Monsters“, das für Therapy?-Verhältnisse schon balladesk-nachdenkliche „Long Distance“ und zum Abschluss mit „Last one to heaven a loser“ einen reinen Punkrock-Song. Dabei schimmern mal alte Metallica oder Fugazi durch, die Stimmung ist insgesamt etwas dunkler. Dennoch beweist Andy Cairns, dass er ein Meister der griffigen Melodien ist, der es dann aber auch mal wieder krachen lassen kann, bis die Nachbarn die Polizei holen!
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- Therapy? . Never Apologise, Never Explain






