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TIME AGAIN
THE STORIES ARE TRUE
[HELLCAT RECORDS]
Wäre dieses Album nicht schon bei Hellcat Records erschienen, es würde wohl als vertontes Bewerbungsschreiben für die Plattenfirma von Rancids Tim Armstrong durchgehen. Doch genau darin liegen Wohl und Wehe: Vom Artwork her passt die Platte ins Hellcat-Programm wie Claus Kleber ins heute-Journal. Und genau so erinnert der Sound an das rotzige „Rancid 2000“, nur die schneidigen Kanten sind ein bisschen geschliffener. Viel Vollgas, viele Singalongs, und wofür braucht der Punkrocker eigentlich ein Gitarrensolo? Wohl: unprätentiös, bissig, macht Spaß. Wehe: Das Niveau ihres Bosses erreichen die kleinen Brüder nicht, gleichzeitig drängen sie aber immer wieder zu diesem Vergleich. Bezeichnend: In der ersten Stropge von „The stories are true“ versucht sich Frontmann Daniel exakt im typischen Genuschel von Tim Armstrong, bleibt aber um Längen dahinter zurück. Das wird besonders deutlich, wenn Armstrong himself die zweite Strophe übernimmt. Keine Offenbarung, aber vielversprechend.






