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TRIP FONTAINE
DINOSAURS IN ROCKETSHIP
[REDFIELD RECORDS]
Schon im Vorfeld sorgte das Dudelwerk „Dinosaurs In Rocketships“ aus der Triebfeder von Trip Fontaine für einen handfesten Skandal im Hause Redfield Records. Denn im Überschwang künstlerischer Freiheiten hatte sich der Designverantwortliche Martin E. (der vollständige Name von M. Eichhorn liegt der GETADDICTED-Redaktion vor) bei seiner Gestaltung zu sehr damit beschäftigt, dass Cover-Artwork schön bunt zu basteln und hat dabei Schriftgrößen, Bandname und Silbentrennung völlig außer Acht gelassen. Das Ende vom Lied: Liebe Leute, begrüßt das brandheiße Album von TRIPFO NTAINE. Bei „Dinosaurs in Rocketships“ handelt es sich um einen Elfer-Rausch zusammengesteckter Versatzstücke von The Doors und den Blood Brothers. Genetisch vorbestimmte Durchgeknalltheit trifft auf sozialisierte Instrumentenbedienung in stetiger Variabilität. Wäre Geschmack massenkompatibel, liefe im kommenden Frühjahr „Shine On Your Lazy Liaison“ sicherlich in den Youth-Crew-Radiosendern dieser Republik rauf und runter. Kleiner Trost, das nötige Maß an Arschwackelpotenzial erreicht zum Beispiel „Echolalia“ spielend, so dass wenigstens die sieben Clubs, die noch nicht Postpunkindiepop durch Elektro ersetzt haben, was neues für ihre Plattenteller haben. Es darf getanzt werden…mit den Füßen, nicht mit dem winkenden Unterarm. Ach und übrigens, Chronistenpflicht und so.. Trip Fontaine schlagen auf „Dinosaurs in Rocketships“ auch eine Reihe von sanften Tönen an. Könnt ihr euch da draußen jetzt mal merken. Und ja die Hände über der Bettdecke lassen, sonst geht es ruckzuck ins RTL-Resozialisierungsprogramm.
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