TRACKLIST

    folgt ...

WALLS OF JERICHO

 

ALL HAIL THE DEAD

[ROADRUNNER RECORDS]

 

Als Freundin wollte ich Candace Kucsulain aus einem einzigen Grund nicht haben: Ein Streit mit ihr artet bestimmt schnell in blinde Raserei aus und sie hat mit Sicherheit das Potenzial, ein Hochhaus zusammen zu brüllen, bis die Cops kommen. Wenn sie diese scheinbar unbändige Wut mit den Walls of Jericho in musikalische Kanäle lenkt, ist das wesentlich besser! So auf dem neuen Longplayer „All hail the dead“. Das ist aggressiver Hardcore, bei dem Slayer-mäßige Metal-Riffs einfließen und brutal von brachialen Moshparts unterbrochen werden. Das ganze prügeln WoJ gerne mal auf hohem Tempo runter. Luft holen kann man später noch. Nach melodischen Ansätzen in „Another Anthem For The Hopeless“ verwurstet die wutgetriebene Combo in „Revival never goes out of Style“ dann den „Bro Hymn“-Chorus von Pennywise, was aber irgendwie aufgesetzt wirkt und nicht wirklich überzeugt. Nach einer guten halben Stunde klingt das Album dann mit dem ruhigen „To be continued...“ aus. Fortsetzung? Ja, gerne!

 

 

Verfasser: Jens Becker

Artverwandt: