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Ceres – Bands, die Du auf dem Schirm haben solltest

Letzte Chance: Wenn Du mal behaupten willst, dass Du Ceres schon kanntest, bevor alle „Viv in the Front Seat“ abfeierten , solltest Du Dich schnell hier in diese grandiose Aussie-Band reinhören.

Eigentlich war alles gesagt. Tom Lanyon hatte sich auf Drag It Down On You (Pflichthörung! Eine der, wenn nicht die unentdeckte Perle des Jahres 2016. Hier in voller Pracht.) und der 4-Song-Single Stretch Ur Skin die Trauer, Ängste, Verbitterung und Frustration von der Seele geschrieben und mit seiner Band Ceres in einen großartig grungigen Indie-Sound verpackt. Lanyon sagt, er hatte mit Ceres so gut wie abgeschlossen. Doch irgendwie war da wohl dieser Moment. Die Wolken verzogen sich. Und der Gedanke, die Band weiter zu führen und zur Abwechslung über etwas Gutes zu schreiben, hielt Einzug.

Diesen Prozess beschreibt der Frontmann in diesem frisch veröffentlichen Clip. Endresultat dieser gekratzten Kurve scheint „Viv in the front seat“, das neue Album der Band, zu sein.

 

Da die Band sich mit konkreten VÖ-Plänen von „Viv in the front seat“ bedeckt hält, ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, dass Du Dich mal mit Ceres beschäftigst. Hier kommen ein paar Highlights des bisherigen Schaffens. Ich wiederhole mich: Hör Dir Drag It Down On You in kompletter Länge an.

Ceres – Baby’s Breath

Wir starten den wilden Ritt chronologisch rückwärts. Baby’s Breath ist der letzte Song auf Drag It Down On You und einer meiner Lieblingssongs der letzten Jahre. Songwriting, Lyrics, Arrangement, Spannungsbogen: alles sitzt. Besser als mit der Rundum-Eskalation ab ca 1:45 kann man ein Album nicht ausklingen lassen.

 

Ceres – Happy In Your Head

Der „Happy Birthday“-Gruß an die/den VerflosseneN. Man ist noch lange nicht drüber weg. Und auch alles andere als beste Freunde geblieben.

Ceres – 91′ Your House

Catchy. Single. Hit. Spielfreude. Hiermit hab ich Ceres kennengelernt, als Wil Wagner und die Smith Street Band ihre Liebe für die Band aus Melbourne propagierte.

Ceres – Syllables

Schon auf dem Debüt „I Don’t Want To Be Anywhere But Here“ zeigt sich das Gespür für die genau richtigen Melodien.

 

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