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Fire In The Radio – Bands, die Du auf dem Schirm haben solltest

Wie konnte denn uns, euch und irgendwie allen bitteschön das mit Fire In The Radio passieren? Anscheinend ist diese schrammelige Schönheit an unprätentiösem Indierock namens New Air ein dickes halbes Jahr lang durchgerutscht. For Friends of: Tom Petty, Beach Slang, späten Hüsker Dü und Feeder.

Und mal wieder haut Philadelphia — eh schon Heimat für Bands wie The Menzingers, Restorations, Beach Slang, Modern Baseball oder Circa Survive — einen raus: Fire In The Radio.

Deren im Mai veröffentlichtes Zweitwerk New Air ist zwar nur sieben Songs lang („We could have recorded a ten-song album, but that would have required us to put three shit songs on it which we simply refuse to do“), die dafür „All Killer, No Filler“-mäßig blendendste Unterhaltung garantieren.  Über die Grätsche aus Schrammel und Melodie („New Air“) freuen sich Grant Hart und Tom Petty da oben bestimmt auch, der nach vorne treibende 90er Rock von Superchunk und Feeder kommt in „I Don’t Know, I Remember“ um die Ecke, und dass Fire In The Radio Hits schreiben können, beweisen sie in „Drug Life“.  Co-Philadelphian James Alex (Beach Slang) wird neidisch rübergucken, dass er mit Quiet Slang gerade eher ruhiger machen muss, während Fire In The Radio die Amps auf 11 drehen und beherzt anzerren.

Genug gelabert. Fire In The Radio sind Dein aktuelles Lieblingsalbum (vielleicht nicht für immer, aber für jetzt). Hörs Dir an, wenn Du auf den Punkt gebrachten, völlig unprätentiösen Rock stehst. Und jetzt seien wir doch mal ehrlich…

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