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Der neue Song der Get Up Kids – „Maybe“

The Get Up Kids haben soeben mit „Maybe“ den ersten Song ihrer  am 8. Juni erscheinenden EP Kicker veröffentlicht. Hier kannst Du ihn dir anhören.

Seit der Veröffentlichung ihres 2011er Albums „There Are Rules“ ist es etwas ruhiger um die Get Up Kids geworden, deren Mitglieder mittlerweile ein ziemlich erwachsenes Leben führen und nur noch dann auf Tour gehen, wenn es ihr privater Terminkalender zulässt. Matt, Rob und Jim sind damit beschäftig Kinder großzuziehen, James ist weggezogen, Ryan ist wieder zurückgezogen und hat eine Firma gegründet, Jim hat seinen Abschluss in Geologie nachgeholt, Matt ist einem lokalen Fußballclub beigetreten, Rob hat einen Stromschlag auf der Bühne bekommen und alle haben so ihre Probleme mit Social Media.

Wie auch immer: The Get Up Kids sind zurück. Mit Maybe. Hier!

The Get Up Kids – Maybe

The Get Up Kids – Kicker- Tracklist

01. Maybe [Stream] 02. Better This Way
03. I’m Sorry
04. My Own Reflection

The Get Up Kids waren allesamt Anfang­ 20,als sie gemeinsam ihre ersten Songs schrieben. Mittlerweile sind alle über 40 und haben mit „Kicker“ eine recht erwachsene EP geschrieben, der man die Erfahrenheit von Matt Pryor (Gitarre/Gesang), Jim Suptic (Gitarre/Gesang), Rob Pope (Bass), Ryan Pope (Drums) und James Dewees (Keys) auch anhört. In all den Jahren haben sie sich nie gescheut etwas Neues auszuprobieren, doch diese Songs hier,­ die sie im Laufe des letzten Jahres im Fire and Ice Studio in Baldwin, Kansas aufgenommen haben ­schließen den Kreis zum ersten Album und präsentiert eine Band, die musikalisch zu ihren Wurzeln zurückgekehrt ist. Mit dem lärmenden Opener „Maybe“ finden The Get Up Kids auf spektakuläre Art und Weise zur alten Stärke zurück und überzeugenmit dem bekannten Sound aus fuzzigen Gitarren, hymnischen Keyboards und Pryors charakteristischem Gesang, der in „Maybe“ ein paar Lebensweisheiten rauslässt und über die Dynamiken einer Beziehung singt. Der Name der EP ist eine Referenz an ihre gemeinsame Tischfußball­Leidenschaft ­die ihren Ursprung auf der allerersten Europatour fand und der im Proberaum immer noch regelmäßig nachgegangen wird ­ist aber zeitgleich auch das übergreifende Konzept der vier Songs. „Man schaut immer mit der rosa­roten Brille in die Vergangenheit und dann erinnere ich mich wieder daran, dass wir als Band oftins Schwanken gekommen sind und wir zum Beispielunsere private CD­Sammlung verkaufen mussten, um die Miete rechtzeitig zu zahlen und das hat damals wirklich extrem genervt. Doch letztendlich war es eine unglaublich tolle Zeit, in der wir unendlich viel Spaß hatten. Es gab damals einfach keinen Druck oder so,“ erklärt Jim Suptic. „Kicker“ behält genau diesen sorglosen Idealismus und fängt die frische Dringlichkeit ihrer so verehrten frühen Albenperfekt ein, während beim Hören schnell klar wird, das ihre Reise und ihr Talent sich immer weiter entfaltet. Ja,The Get Up Kids sind vielleicht erwachsen geworden, doch keineswegs verbittert oder abgestumpft.

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