gnarwolves – outsiders

Gnarwolves – Outsiders (Review)

Die Gnarwolves stehen in den Startlöchern für Ihren Ausflug über den Kanal. Im Rucksack haben die drei Briten ihr neues Werk Outsiders,  dem optimalen Album, um im Sommer 2017 (höchstwahrscheinlich in Gedanken) am Skatepark abzuhängen.

Gnarwolves – Outsiders

Wetten, dass… Gnarwolves morgen beim Uncle M Fest ihren Gig mit Straitjacket beginnen? Der Opener von Outsiders macht mit seinem Punk a la Green Day zu Kerplunk-Zeiten direkt klar, dass es bei den Gnarwolves auch auf dem neuen Album weiterhin nur eine Richtung gibt: nach vorne, nach vorne, nach vorne. Und von Sekunde 1 an machen Gnarwolves mit jedem Song auf Outsiders bewusst: rauher, britischer Akzent vergoldet eine lässig hingerotzte Punkmelodie.

Das starke, bereits vorab veröffentlichte Wires zeigt, dass Punkrock auch 2017 keinen fünften Akkord braucht. English Kids chasing the American Dream. Mit Augenzwinkern, Mittelfinger und Rollbrett. Oder dem Gras aus The Comedown Song, wo es „Fuck Your Party! I’m Sleeping In!“ heißt. Talking To Your Ghost wäre wahrscheinlich der beste Song auf dem nächsten Weezer-Album. Shut Up schmeißt uns mit niedergeschlagenen und wütenden sieben Minuten „Ich kann den Scheiß nicht mehr ertragen. Es ist zu viel“ raus aus Outsiders.

Outsiders macht (sowohl Band als auch Hörer) am meisten Spaß, wenn die Gnarwolves wie in Paint Me A Martyr oder Channeling Brian Molko (bester Songtitel!) einfach drauf losholzen. Scheiß auf Click, Timing oder tight…einfach so schnell zokken, wie es geht. Outsiders, das optimale Album, um im Sommer 2017 (höchstwahrscheinlich in Gedanken) am Skatepark abzuhängen.

GNARWOLVES AUF TOUR

28.04.17 – Münster – Skaters Palace – Uncle M Fest 2017
29.04.17 – Amsterdam – Winston (NL)
30.04.17 – Köln – Underground
02.05.17 – Berlin – Musik & Frieden
03.05.17 – Hamburg – Hafenklang
04.05.17 – Antwerpen – Kavka (BE)

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