KMPFSPRT, Foto: Arkadiusz Goniwiecha

Interview mit KMPFSPRT

Wenn man mit Anfang bis Mitte 30 eine Band unterhält, bedeutet das nicht nur organisatorisch eine ganz andere Herausforderung als mit 18.

Vor dem Erscheinen ihres Debütalbums „Jugend mutiert“ haben wir von KMPFSPRT-Gitarrist David Schumann erfahren, wie aus den Punk- und Hardcore-Kids ein Hippie-Haufen zwischen R.E.M. und Excel-Tabellen geworden ist.

GETADDICTED: Ihr seid alle über 30, habt mehrere Bands und Karrieren hinter euch, führt ein einigermaßen normales Leben – wieso macht ihr den ganzen Scheiß eigentlich immer noch?
David: Die Frage haben wir uns auch gestellt, als wir die Band gegründet haben – ob wir überhaupt nochmal anfangen sollen, Musik zu machen. Eigentlich war das für alle vorbei: Fire In The Attic  und Days In Grief hatten sich aufgelöst, ich kam aus Japan und meine Band von da gab es natürlich auch nicht mehr. Und wir waren alle an dem Scheideweg: War’s das jetzt oder machen wir es doch noch mal? Vor allem weil Days In Grief und Fire In The Attic mit ihren Sachen ja auch Erfolg hatten. Aber es ist ganz billig: Es ist die Liebe zur Musik. Was dazu kommt: Richard und ich sind schon immer beste Kumpels, aber wir waren noch nie zusammen in einer Band. Das war jetzt nochmal die Chance, allen Ballast abzuwerfen, den wir mit unseren Bands hatten und ohne darauf zu achten, wie es klingt oder was auch immer.
GETADDICTED: Definier mal kurz Erfolg! Days In Grief und Fire In The Attic hatten natürlich Erfolge, wenn man damit nicht meint, dass sie von der Musik leben konnten. Und ihr seid ja auch nicht als Band angetreten mit dem Ziel, in absehbarer Zeit davon leben zu können.
David: Also mit Erfolg meine ich das, was wir als Punkrocker darunter verstehen. Es geht da nicht um verkaufte Platten oder Facebook-Likes. Es geht darum, dass es da Leute draußen gibt, die dich spielen sehen wollen und die Spaß haben bei den Konzerten. Und dass du selber mit einer Band zusammen spielst, die du geil findest. Als Fire In The Attic ihre größten Erfolge hatten, war ich gerade in Japan. Und wir haben hin und her geschrieben – wahrscheinlich noch bei StudiVZ oder so – und es hieß immer nur: „Hey, wir spielen da und da mit XY“. Und das ist schon ziemlich geil. Platten rausbringen, die man selber gut findet, live zu spielen und Spaß zu haben – das ist Erfolg.

Das ist die Definition von „Jugend mutiert“

GETADDICTED: Mit deiner Band Insurrection warst du in den Neunzigern unterwegs. Heute seid ihr zwei Lehrer, ein Krankenpfleger (bzw. jetzt Chefredakteur vom Fuze Magazin) und ein Journalist. Wie sind da im Vergleich die organisatorischen Probleme, so eine Band zu betreiben?
David: Ha, das ist gar nicht zu vergleichen! Früher hieß es: „Ihr könnt da und da spielen“, und dann musste man gar nicht mehr die anderen fragen, man konnte sofort zusagen. Jetzt haben wir ein Excel-Dokument, wo jeder einträgt, wann er kann – und die Tage, an denen alle können, werden mit Shows zugehauen. Meistens sind dann an den Tagen selbst Dennis und ich als erste mit der Arbeit fertig. Dann fahren wir schonmal in den Proberaum, laden Sachen ein und holen dann Richard und Max in der richtigen Reihenfolge an ihren Schulen ab, um von da aus zu Konzerten zu fahren. Man muss echt gut im Organisieren werden. Das ist die Definition von „Jugend mutiert“!

GETADDICTED: Wie geht man unter solchen Voraussetzungen und Vorgeschichten dann an ein Debütalbum ran?
David: Für mich ist es ja wirklich ein Debütalbum! Ich hab vorher Seven-Inches, EPs aufgenommen – wie man das halt gemacht hat in den Neunzigern. Aber jede meiner Bands, die sich anschickte, ein Album aufzunehmen, hat sich kurz vorher aufgelöst. Die anderen haben dann auch ihre Erfahrungen einfließen lassen. Wenn ich gesagt hab: „Schnelle Strophe, schneller Refrain, schneller Schlusspart – Ende“, haben die halt auch gesagt: Wir brauchen auf dem Album auch ein paar Songs, die ein bisschen anders klingen. Aber eigentlich geht man als Band ja immer an ein Album mit der Einstellung, dass du Songs schreibst, die gut werden sollen. Man geht doch immer jungfräulich an jedes Album – ich auf jeden Fall!!!
GETADDICTED: Gab’s für dich dann nochmal ganz neue Erfahrungen?
David: Eigentlich nicht. Außer vom Umfang her. Ich war derjenige, der jeden Tag da war – die anderen nicht unbedingt, weil sie arbeiten mussten und ich frei hatte zu der Zeit. Deswegen hab ich auch immer zu Martin Gernhart, der das Album aufgenommen hat, scherzhaft gesagt: Ich will Produzenten-Credits, weil ich immer da rumsaß und gesagt hab: „Klingt Scheiße! Mach anders!“ Und alle verunsichert hab mit meiner Nörgelei. Aber es war auch megaspannend, das Album entstehen zu sehen. Wer mal in einer Band gespielt hat  im lauten Proberaum im Chaos – der weiß halt auch: Du hörst da die anderen nicht immer richtig. Und im Studio hörst du dann manchmal erstmal richtig, was die anderen spielen. Und Richard hat zum Beispiel manchmal Sachen gespielt, die ich vorher gar nicht richtig wahrgenommen hab. Und ich war total begeistert von unseren eigenen Songs. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Ich bin ja eh der netteste Mensch der Welt!

GETADDICTED: Ihr seid also mit kompletten Songs ins Studio gegangen? Es gibt ja Bands, die zig Songparts haben und die erst im Studio richtig zusammenbauen.
David: Was du da beschreibst, macht keine pimmelige Punkband. Das machen nur die Foo Fighters.  KMPFSPRT machen alles bis auf den letzten Ton zuhause fertig und gehen dann ins Studio.
GETADDICTED: Was sind dann im Vorfeld beim Songwriting die größten Streitpunkte?
David: Mmmh, es gibt nicht viele. Richard und ich haben ungefähr jeweils die Hälfte der Songs geschrieben. Als wir aufgenommen haben, meinte Martin Gernhart manchmal so: „Klassisches Richard-Riff“ – und das war von mir. Daran merkt man dann, wie Richard und ich uns im Songwriting aufeinander zubewegt haben, dass selbst der Typ, der vier Fire-In-The-Attic-Alben aufgenommen hat, nicht mehr raushören konnte, wer welches Riff geschrieben hat. Manchmal werden Songideen halt schon im Vorfeld abgelehnt, weil sie zu hart oder zu poppig sind – das ist dann ein demokratischer Prozess. Aber richtig gestritten haben wir uns nie. Wir sind halt sehr diplomatisch – kannst du dir überlegen: zwei Lehrer, einer, der auch einen sozialen Beruf hat. Und ich bin ja eh der netteste Mensch der Welt. Wir regeln unsere Probleme anders als manche andere Band. Das ist echt schon ein ganz schönes Hippietreffen bei uns.

KMPFSPRT, Foto: Alyssa Meister

David Schumann/KMPFSPRT, Foto: Alyssa Meister

GETADDICTED: Gibt’s also keine typischen Auseinandersetzungen, wo der eine schon weiß, dass der andere das bestimmt nicht gut findet?
David: Geht so. Richard hat alle Fire-In-The-Attic-Sachen geschrieben – dem haben sie vertraut. Ich musste mir das Vertrauen erst erarbeiten, weil vorher keiner wusste, wie ich Songwriting-mäßig drauf bin. Bei Liedern wie „Halt. Nein. Anders“ oder „Atheist“ war nicht jeder vorher begeistert.
GETADDICTED: Warum?
David: „Halt. Nein. Anders“ hieß bei uns vorher „REMscheid“, wegen R.E.M. Weil der nach R.E.M klingt, wenn man den unverzerrt auf einer Gitarre vorspielt. Und nicht jeder bei uns findet die gut. Aber dann spielen wir den erstmal zusammen und haben dann gemerkt: Krass, der funktioniert voll gut.

GETADDICTED: Ich hab bis jetzt eigentlich nur Positives über „Jugend mutiert“ gelesen. Unterdrückt ihr missgünstige Meinungen einfach nur brutal?
David: Ich muss schon sagen, dass die meisten nicht nur gut waren, sondern viele das Album sehr gut fanden. Das ist schon nicht das, was wir erwartet hätten. Man sieht da ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Wir wussten nicht: Ist das gut, was wir da gemacht haben? Jetzt den Tenor der ersten Reviews zu sehen – da ist uns schon ein Stein vom Herzen gefallen. Die EP ist ja sehr gut angekommen, und du kennst ja die Bands, die eine gute EP machen und das Album ist dann scheiße. Da gibt’s tausend Bands von – und das hasse ich immer! Und ich bin megafroh, dass uns das nicht passiert ist.

Touché Amoré? Deafeater? Interessieren micht einen Scheiß!

GETADDICTED: Ich hab beim Hören ein paar „Erinnert mich an“-, aber eigentlich keine „Klingt wie“-Momente gehabt. Ist sowas ein Ziel von euch gewesen?
David: Eigentlich nicht. Es gibt halt nur zwölf Töne –  und die kannst du in beliebiger Form kombinieren. Das Problem ist: In 30-40 Jahren Punkrock ist wahrscheinlich jeder Akkord in jeder Kombination und in jeder Abfolge und in jedem Anschlag, Moll und Dur und laut und leise schonmal kombiniert worden. Von daher ist das eigentlich scheißegal. Es war auf keinen Fall unser Ziel, zu „klingen wie“ irgendwer. Das macht man vielleicht, wenn man 18 ist, dass man klingen will wie der geile Shit gerade. Aber die Sache bei uns ist, dass wir halt so alt sind. Das kümmert uns nicht mehr. Bands wie Touché Amoré oder Defeater sind jetzt vielleicht Bands, wo man merkt, da gehen die Kids hin. Aber diese Bands interessieren mich echt einen Scheiß – wenn die sich morgen auflösen, würde ich das nicht einmal mitbekommen. Und was dazu kommt: Ich schreibe ein Riff und mich erinnert das an R.E.M. – aber dann spielen Richard, Dennis und Max drüber und dann klingt es schon nicht mehr nach R.E.M, sondern nach KMPFSPRT.

GETADDICTED: Das Album ist ja schon melodischer, ein bisschen poppiger.
David: Ist das wirklich so? Ich bin mir da gar nicht so sicher. Ich hab die EP neulich nochmal gehört. Und die ist schon ziemlich poppig. Wenn man „Affengeld“ hört, denkt man immer, die wäre hart. Ich finde zum Beispiel „Musikdienstverweigerer“ härter als alles, was auf der EP war.
GETADDICTED: Richard singt aber an einigen Stellen melodischer.
David: Zwischen EP und Album hat er aber auch viel dazu gelernt. Auf der EP hat er ja überhaupt zum ersten Mal gesungen. Und zwischen EP und Album hat er auch 50 Shows gespielt – das ist halt schon ein Unterschied. Irgendwie ist es poppiger, vielleicht auch nicht – der Zuhörer entscheidet.

Das verfickt große Freiwild-Problem

GETADDICTED: Du hast „Musikdienstverweigerer“ gerade erwähnt. Wie entsteht die Grundidee für so einen Text?
David: Der ist von Dennis. Wir haben mit Frau Potz in Oberhausen gespielt. Wir standen da und waren total von dieser Intensität gefesselt. Und vorne waren halt die typischen fünf Iro-Punks, die mit Bier gespritzt und den Leuten die Ellenbogen in die Fresse geschlagen haben. Und damit haben sie den anderen vorne das Konzert versaut. Das war die Initialzündung für diesen Text: „Ich will nicht, dass du tanzt. Dieses Lied ist nicht für dich!“ Dann kam diese Freiwild-Debatte, wir haben bei Facebook was gegen Freiwild gepostet und haben dann gemerkt: Unter unseren Fans sind Leute, die sagen: „Ich finde euch gut, aber ich finde Freiwild auch gut. Wo ist denn das Problem?“ Und wir meinen: Das ist ein verfickt großes Problem – und wir wollen nicht, dass ihr unsere Lieder hört!

GETADDICTED: Ich finde, dass hinter „Musikdienstverweigerer“ ausgerechnet „Atheist“ kommt …
David: Ha! Absicht!
GETADDICTED: Weil das ist inhaltlich und musikalisch der größte Kontrast.
David: Genau das fanden wir geil: dass nach dem härtesten Song der softeste kommt. Solche Brechungen finden wir halt geil. Und bei dem Song hab ich mir ja auch Gedanken gemacht: Der fängt mit Moll-Akkorden an, dann die sehr zurückgenommene Strophe, dann eine Bridge die nur aus Moll-Akkorden besteht und erst am Ende löst der sich in diese Dur-Akkorde auf, dann kommen auch die Trompeten und lassen den Song auf so einer Happy-Note enden, obwohl es eigentlich ein Song über’s Unglücklichsein ist. Das hab ich so wirklich ein einziges Mal zu Ende gedacht! Aber sowas könnte ich auch kein komplettes Album durchziehen. Das überlasse ich den Thom  Yorkes dieser Welt!
GETADDICTED: Ich meinte auch, weil der Song vom Text her ja schon ein Emo-Seelenstriptease ist. Viele Bands verschanzen sich dann hinter Metaphern oder codierten Geschichten. Wieso habt ihr euch entschieden, da so blank zu ziehen?
David: Ich finde, dass in dem Text nichts steht, was nicht schon einmal in einem Smiths-Song vorgekommen ist. Aber jeder kennt diese Situation: Du hast eine Beziehung beendet – oder es ist eine andere Situation, wegen der du unglücklich bist in deinem Leben – und ich habe das geschrieben, als es bei mir so richtig scheiße war! Jeder Tag, jede Nacht, ich hatte keinen Bock. Und dann habe ich diesen Text geschrieben, weil ich wusste, dass ich das in ein paar Monaten vergessen haben und es mir besser gehen wird. Aber ich will diesen Moment festhalten, für Leute, denen es in dem Moment vielleicht so geht, wenn sie diesen Song hören. Dass sie sich verstanden fühlen, wie es bei mir ist, wenn ich einen Song von Mineral, Lifetime oder The Smiths höre, wo ich mich dann verstanden fühle und es mir weiterhilft. Und in dem Moment will ich dann auch nichts beschönigen: Du sitzt den ganzen Tag zuhause rum, dir geht es scheiße, abends geht man saufen und dir geht es ein bisschen besser – zumindest bis zum nächsten Morgen. Und dann geht die Scheiße wieder von vorne los.

Du sagst: Ich soll nur einmal sagen, wofür ich bin.

GETADDICTED: Was mir bei dem Song, aber auch bei anderen aufgefallen ist: Ihr habt oft diesen Dreh „Alles scheiße, aber fick dich – irgendwie wird es wieder besser“.
David: Und genau das ist mir total wichtig – dieser Teilaspekt. Ich finde es legitim, sich zu beschweren. Jeder darf und sollte sich viel und laut beschweren, aber wenn man dem nichts Positives entgegenzusetzen hat, macht man sich die Sache auch zu einfach. …but Alive hatten mal diese Textzeile: „Du sagst: ich soll nur einmal sagen, wofür ich bin.“ Und ich finde, das ist ein geiler Ansatz. Ich sage halt: Die ganze Welt da draußen geht vor die Hunde, wenn es so weiter geht – Arbeitslosigkeit, Krieg, Sexismus, Nazis, Homophobie. Aber: Es muss ja nicht so bleiben. Und meine Motivation, jeden Tag aufzustehen, weiterzumachen, in einer Band zu spielen und solche Texte zu machen, ist doch, dass ich daran glaube, dass es besser sein kann und dass ich meinen Teil dazu beitrage, es besser zu machen. Weil ich bin halt mega unzufrieden mit der Welt. Ich finde die scheiße, wenn ich da rausgucke. Aber wir haben halt so ein Mega-Potenzial! Ich glaube an Menschen! Ich glaube, dass wir das Potenzial haben, eine Welt zu schaffen, die lebenswerter ist! Überall auf der Welt!

KMPFSPRT, Foto: Arkadiusz Goniwiecha

KMPFSPRT, Foto: Arkadiusz Goniwiecha

GETADDICTED: Das ist ja auch genau die Kerbe, in die „Theorie der guten Chance“ schlägt („Hier unten brennt die Welt, da oben Lachs und Scheine, Kapital und Affengeld“). Das ist ja schon ziemlich deutschpunkig.
David: Wenn ich was zu sagen habe, warum soll ich das dann bis zum Tode verklausulieren – ich will ja verstanden werden. Es ist ja auch nicht so, dass jeder Song lyrisch mit der Bratpfanne daherkommt. Es gibt halt diese Moment, in denen wir ganz klar sagen, was wir wollen und was wir nicht wollen.
GETADDICTED: Gibt’s da Momente, in denen du persönlich noch deutlicher werden würdest, aber die Band-Demokratie spricht dagegen?
David: Die Texte sind so der Punkt, über den wir am ehesten streiten. Die Texte schreiben Dennis und ich. Und dann gehen wir die halt mit Richard durch, weil er muss die ja singen. Und da ist dann der demokratische Prozess: Wenn zwei Leute sagen, die Redewendung geht nicht, dann fliegt die halt raus! Oder wenn Dennis und ich sagen: Das ist gut! Und Richard findet es nicht gut, dann fliegt es halt auch raus, weil er da eben dahinterstehen muss. In den meisten Dingen sind wir auch einer Meinung. Rein theoretisch bin ich in meinen Formulierungen noch deutschpunkiger und Dennis noch lyrischer. Wir machen dann eben Kompromisse: Ich achte mehr darauf, wie ich mich ausdrücke und Dennis etwas weniger.

GETADDICTED: In euren Danksagungen nennt ihr Marathonmann, Underparts und Idle Class. Früher hat man viele Bands entdeckt, weil die in den Danksagungen aufgetaucht sind und man sich die dann deswegen angehört hat. Wenn es danach ginge – welche Bands hättest du noch reingeschrieben?
David: Wenn ich danach gehen würde: Jemand hört KMPFSPRT und will wissen, warum klingen die so, wie die klingen, welche anderen Bands sollte ich mal auschecken: Lifetime, Gorilla Biscuits, Mineral, Weezer, Unbroken, Misfits, Minor Threat, Propagandhi, NOFX, Hot Water Music, Get Up Kids und Sunny Day Real Estate. Und Boxhamsters!

GETADDICTED: Ihr werdet jetzt gerade überall gefeiert. Was kommt dann jetzt als nächstes? Gold, Platin, Rockstars und dann doch Lachs und Scheine, Kapital und Affengeld?
David: Affengold! Aber: Ich habe keine Ahnung, wo es hingeht. Das ist das erste Mal, dass ich in meinem Leben ein Album veröffentliche! Ich weiß ja noch nicht einmal, wenn ich morgens aufsteh und das Haus verlasse, wo es hingeht. Woher soll ich wissen, wo es mit der Band hingeht? Dennis fährt das Auto – ich setz mich nur rein!