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von Brücken – Das Comeback von Nicholas Müller

Wir haben nicht überinterpretiert: Nicholas Müller ist zurück! Zusammen mit seinem Kollegen Tobi macht er wieder Musik unter dem Namen „von Brücken“.

Die Tage haben wir noch ein „sieht verdächtig nach Comeback aus“ orakelt, als Nicholas Müller ein Foto von sich an der Gitarre postete. Doch es ist kein Solo-Projekt. Heute präsentierte er ein Foto von sich und seinem Kollegen Tobi Schmitz (nein, das ist nicht der frisch bartgestutzte Dave Grohl) und stellt mit folgenden Worten „von Brücken“, sein neues Projekt vor:

Liebe Gemeinde,
Neuigkeiten! News! Nouvelles! ニュース!
Letzte Woche habe ich einfach mal so ein Foto von mir vor einem Mikrofon hochgeladen und Ihr habt Euch schon wieder so sehr gefreut, dass ich gar nicht anders konnte, als mich selbst noch viel mehr zu freuen. Sehr erfreulich, so viel Freude!
Aber es kommt noch dicker…
Es geht weiter und es ist schon so greifbar, dass ich es selbst noch nicht glaube. Aber fangen wir vorne an:
Schon wieder ein Foto, dieses mal aber nicht alleine, sondern mit dem hervorragenden Tobi Schmitz. Tobi und ich sind Freunde seit einer gefühlten Ewigkeit, ebenso lange haben wir auch schon Musik zusammen gemacht, sind des Nächtens in Realschulaulen geschlichen und haben dort Peter Gabriel-Coverversionen aufgenommen (Beweis: Siehe Youtube „Secret World cover“)
und unterm Strich sind wir sowieso Brothers from different Mothers.
Ach, was erzähle ich so lange?! Hauen wir’s raus: Tobi und ich haben ein gemeinsames musikalisches Baby aus der Taufe gehoben und es ‚von Brücken‘ getauft. Und mein lieber Scholli,
fühlt sich das gut an! Wie es dazu kam?
Als ich im letzten Jahr meinen Dienst quittiert und gefühlt meinen Traum begraben habe, war mein Leben ein einziges Fragezeichen. Als letzte Konstante, neben meiner Familie, blieben die Musik
und vor allem die Texte. Damit aufgehört habe ich nie. Das ist ja das Schöne daran: Egal, ob man seine Ideen gleich für ein Album oder eigentlich nur für das eigene Archiv verfasst, um den
Moment einzufangen, sie bleiben immer gleich wichtig und auch die alte Lady Angst konnte das nicht verhindern.
Im Laufe der Monate wurde mir dann aber klar, dass ich wieder dieses Gefühl haben wollte, das ich über so viele Jahre genossen und dann leider mit Jupiter Jones irgendwann nicht mehr gespürt
habe.
Ich habe es ja schon ausführlich erklärt: Angst + Zweifel + Sinnsuche = Ende. Ich konnte nicht sagen ob und wann ich wieder zurückkommen werde und somit musste schweren Herzens
ein Strich unter die Sache gezogen werden. Das war meine Entscheidung und ich war mir der Tragweite bewusst. Umso glücklicher bin ich zu sehen, dass es bei den Kollegen von JJ weitergeht.
Nachdem ich viel Energie in meine Gesundung investierte, mich mit allem auseinandergesetzt hatte und endlich wieder Land in Sicht war, habe ich den lieben Tobi angerufen, weil er derjenige
war, mit dem ich mir einen Neustart vorstellen konnte.
Wir haben uns getroffen, gleich am ersten Tag einen Song geschrieben und als ich ihn eingesungen habe, hatte ich Freudenpipi in den Augen. Da war es wieder.
Über die letzten Monate haben wir viele solcher Songs geschrieben, haben Freunde angerufen, die meisterlich an ihren Instrumenten hantieren und naja, was soll ich sagen?
Heute ist der 21.07. und ich bin selber überrascht, wenn ich daran denke, dass ich in zwei Tagen mit ‚von Brücken‘ zum ersten mal auf der Bühne stehen werde. Leider geschieht das Ganze im
Rahmen einer geschlossenen Gesellschaft, sonst wäret Ihr alle natürlich auf’s Herzlichste eingeladen, aber weniger aufgeregt bin ich deswegen trotzdem nicht.
Es geht wieder los.
Macht Euch bitte alle mal ein dickes, rotes Kreuz in Euren Kalender. Am 31.07. gibt’s so viel mehr
zu erzählen. Ihr werdet es als Erste erfahren!
Allerherzlichst,
Nicholas (und der Tobi auch!)