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Pressure Air Festival 2015 – Ticketverlosung

Der sympathischste Club des Ruhrgebiets lädt zum 5. Pressure Air. Selbstverständlich verlosen wir Tickets für das Festival im Druckluft Oberhausen.

Pressure Air Festival 2015Abgerockte Atmosphäre, exzellentes Booking, feine Küche und heruasstechend günstige Getränkepreise: GETADDICTED liebt das Druckluft Oberhausen. Und freut sich, das dreitägige Pressure Air Festival (26.-28.11.2015) mit Half Japanese, Agent Fresco, The Underground Youth, Odd Couple, Die Wirklichkeit, Raketkanon, Lushes, Llung & Orange Swan zu präsentieren.

Wir verlosen Tickets für das Pressure Air Festival. Schreib uns bis zum 11.11. um 11.11 Uhr  eine Mail mit dem Betreff #Pressluft15 an gewinnspiel@getaddicted.org. In der Mail benötigen wir Deinen vollständigen Namen und an welchem Tag Du im Druckluft aufschlagen willst (jeder nur ein Kreuz und einen Tag, bitte) und mit ein bisschen Glück hauen wir Dich+1 auf die Gästeliste.

Wem die Bands nicht soviel sagen, hier gibt’s Futter:

Die Noise-Rock-Avantgardisten Half Japanese melden sich zurück mit Bingo Ringo und ihrer »Ästhetik des kalkulierten Krachs«. Vor allem bekannt als die schräge, autodidaktische Band von den beiden Brüdern Jad & David Fair, die eine große Menge Bands beeinflusst haben. Zum Beispiel Sonic Youth, Beat Happening, Neutral Milk Hotel, Sebadoh, Teenage Fanclub, Pavement, Beck, Deerhoof und Nirvana. Zur Geburtsstunde von Half Japanese im Jahr 1975 war Kurt Cobain gerade acht Jahre alt. 18 Jahre später bat er sie, zur Toureröffnung seiner eigenen Band Nirvana zu spielen. Grauenvolles Detail: Kurt Cobain brachte sich um, während er ein Half Japanese T-Shirt trug. Die Band aus Austin, Texas bricht bis heute unaufhörlich mit dem musikalischen Grundverständnis – Melodie, Struktur und Akkorde gehören ausdrücklich nicht zum Vokabular. Die neue EP Bingo Ringo erscheint via Joyful Noise. Limitiert auf 173 Stück kommt sie in genauso handgefertigter Auflage wie der Sound: Half Japanese bleiben schroff, selbst wenn sie über Superhelden oder die junge Liebe philosophieren. Im November spielen Half Japanese zwei Shows, ihr neues Album soll noch in diesem Jahr folgen.

Agent Frescos Musik ist ein Spiegel dieser Landschaft, die sich stetig wandelt und windet, verändert, die pulsiert und ein überwältigendes Gefühl von Freiheit und Weite in sich trägt. Ein progressives Art-Rock-Wunderwerk, bei dem man wie bei einem gewaltigen Gemälde erst mal einige Schritt zurück treten muss, um es in seiner Gänze zu erfassen. Das hochgelobte Ensemble aus Reykjavik – bestehend aus Arnór Dan, Þórarinn Guðnason, Hrafnkell Örn Guðjónsson und Vignir Rafn Hilmarsson – hat es in den letzten Jahren geschafft, mit ihrer schillernden, oszillierenden, kunstfertigen und berauschenden Musik nicht nur zu den Lieblingen einer Musiknation, sondern auch zu einem international gefragten Act zu werden.

The Underground Youth wurde 2008 von Craig Dyer in Manchester gegründet. Unter diesem Namen nahm er, innerhalb eines Jahres, im Alleingang zwei Alben auf. Um sie auch live zum Besten zu geben, stellte er sich eine Band zusammen, mit der er seither zahlreiche Tours durch Europa spielte. Momentan befindet sich die Band wieder im Studio um ihr neuestes Album aufzunehmen, welches im späten Frühjahr erscheinen soll. Musikalisch orientiert sich Dyer an dem rauen Sound des frühen Post-Punks und kleidet diesen in ein neues Gewand aus einer Mischung von pychedelic-rock und shoegaze. Live erschaffen sie Klangkulissen, die an The Jesus and Mary Chain erinnern und deren Energie ihre Auftritte zu einem fesselnden Erlebnis machen.

Odd Couple sind ein Berliner Duo mit Gitarren, Drums und Händen. Zusammen spielen sie dringlichen, schweißnassen Rock ’N’ Roll, bei dem es egal ist, wer gerade welches Instrument bedient. Es geht um den Moment, darum, mit begrenzten Mitteln einen Raum zum kochen zu bringen. Ohne Umschweife, mit Instrumenten und Körpern. Eine weitere Neuauflage der Black-Keys-Formel also? Mitnichten!

Die Wirklichkeit – die Band aus Solingen beschreibt ihre Musik mithilfe von Bandcamp hashtags als „alternative hard boiled indie noise“. Kann man auf jeden fall so stehen lassen, man hört allerdings auch einiges der Hamburger Schule raus.

Raketkanon – Mit einer verstörenden und umreißenden Mischung auf Sludge und Psychodelic Hardcore erspielten sich Raketkanon den Ruf als unumstrittenen Geheimtipp der Szene. Hier kommt die Medusa des Noiserock! Pandoras Büchse öffnet sich und speit Metal und Posthardcore in den Äther, um vom Sludge verschlungen zu werden. Diese Belgier sind nicht zu greifen. – Pretty In Noise

Lushes – Irgendwo zwischen Wu-Tang, Nirvana, Fugazi und Rachmaninoff sozialisiert, haben Sänger & Gitarrist James Ardery und Drummer Joel Myers ihren Rockansatz bei unzähligen intensiven Proberaum-Sessions gefunden, mit rasanten Tempowechseln, Querverweise sowohl an die Postrock-Legende Slint als auch an den modalen Jazz der 1970er hin bis zur operesken Gesangseinlage, die wie aus dem Nichts im Song Traffic auftaucht. Ihr brandneues und zweites Album trägt die tontechnische Handschrift von Aaron Mullan, dem langjährigen Techniker von Sonic Youth bzw. Lee Renaldo. Das Ergebnis ist ein hypnotischer ‚core pop‘!

Llung – Bevor man es sieht, spürt man es. Wie ein Faustkeil im Nacken, und Fangzähne, die sich durch staubverfilztes Fell graben. Eine Lawine aus schlammigen Riffs und Grooves, das Donnern aus den Nebeln und eine Stampede der Verdammten. Zertrampelt und niedergewälzt von der rohen Kraft des Schalls, die Llungen voll Rauch und Schatten. Doom. Sludge. Stoner. Llung.

Orange Swan – Während ein treibendes, Tom-betontes Schlagzeug lebendig vor sich hin groovt, bauen die beiden Gitarren, die durch diverse Effektpedale gejagt und gelegentlich auch mal mit Geigenbögen und EBows gespielt werden, durch ruhige, verträumte Melodien und Feedbacks die Songs langsam und wirkungsvoll auf. Dabei orientiert man sich an zeitgenössischen Bands aus dem Postrock Genre wie This Will Destroy You oder den Russian Circles. Eine Vorliebe für 70er Rock à la Black Sabbath, Led Zeppelin und der Frühphase von Pink Floyd transportiert sich weniger über die Musik als viel mehr über die Haltung zum eigenen Schaffen und zum Alkohol.