Rebellion Tour – Tour Diary

Tour Diary: Rebellion Tour 2016 feat. Madball, Rykers u.a.

Wir haben 1000 Löwen unter Feinden aus Köln mit in die Rebellion Tour geschmuggelt – und von da aus berichten sie über Kneipen, Bühnen und Nightliner-Stories.

02.03., Bremen, Tivoli

Rebellion Tour 2016, Tag 1 – yeah! Wir starten den sehnsüchtig erwarteten, 11-tägigen Roadtrip in bester Form: Gitarrist und Backing-Vocal-Dienstleister Basti schwer erkältet mit wenig Stimme, Sänger Matzo von der Grippewelle niedergestreckt und mit noch weniger Stimme, Drummer Devo von Knochenhautentzündung am Ellenbogen und umgeknicktem Fuß geplagt. Trotz Invaliden-Alarm läuft der Gig in Bremen ganz gut, die Leute gehen mit (danke!), top Catering und die sehr nette Veranstalter-Crew runden das Bild ab und machen das unfassbar beschissene Wetter (kalt, nass, brrrr) mehr als wett. Ein guter Auftakt.

03.03., Karlsruhe, Substage

Der von Tourmanager Rob für uns organisierte und mit den Worten „hast du kein Umgucken nach nix“ angepriesene „Mini-Nightliner“ ist tatsächlich ein etwas abgewetztes, aber ziemlich stylisches Riesen-Wohnmobil mit Retro-Charme. Wir fühlen uns wie die Griswolds. Mit 8 Kojen haben wir auch eine sehr übersichtliche Situation und ein Minimum an Privatsphäre – aus dem großen Nightliner, in dem die anderen Bands mit insgesamt 24 (!) Leuten pennen, hört man indes Klagen: Eng, laut, dunkel, stickig. Glückliche Situation für uns.

Beim Konzert im Substage freuen wir uns über eine für die frühe Uhrzeit gut volle Halle und textsicheres Publikum. Madball reißen später die Hütte ab. Jetzt am zweiten Tag wird man auch langsam mit den anderen Bands warm: Nach der Show trifft man sich in der benachbarten Kneipe und vernichtet den ein oder anderen Drink. Die servieren da einen hervorragenden Mexikaner! Rechtzeitig zum Bus Call um fünf Uhr morgens wanken wir zum Bus und fallen in unsere Kojen.