Schmutzki, Foto: Jens Becker

Fünf Fragezeichen mit Schmutzki – das Kurz-Interview

Schmutzki kommen aus Stuttgart und veröffentlichen mit „Spackos Forever“ ihr zweites Album. Wir haben ihnen unsere Fünf Fragezeichen gestellt.

Fünf Fragezeichen zu „Spackos Forever“

GETADDICTED: Nennt drei Schlagworte, die das Album/die EP beschreiben!
Schmutzki: Punkig, spackig, gut!

GETADDICTED: Jede Veröffentlichung ist „das beste, was wir jemals gemacht haben“. Warum sind diese Songs besser als alle vorher und besser als der Rest der Welt?
Schmutzki: Ob sie das sind, wird man sehen… Im Ernst: Wir bilden uns nicht ein, das Rad neu erfunden zu haben und besser als der Rest der Welt zu sein. Wir sind nur drei Typen, die dankbar sind, dass sie nichts vernünftiges arbeiten müssen, und die sich gleichsam den Arsch aufreißen, um ihre Fans glücklich zu machen. Denn die entscheiden letzendlich, was das Album wert ist.

GETADDICTED: Es kann nur einen geben: Welcher Song ist Dein Lieblingssong des neuen Albums? Erzähl uns kurz, wie der Song entstanden ist und beschreib Deine Eindrücke oder Gefühle in der Entstehungsphase!
Schmutzki: Das ist „Spackos Forever“! Der Song ist ziemlich spontan und intuitiv entstanden. Wir hatten den Refrain schon zuvor, aber der Song hat nicht wirklich funktioniert. Da haben wir im Studio irgendwie rumgejammed und plötzlich kam was spannendes zum Vorschein. Die Strophen wurden dann in fünf Minuten runtergeschrieben, eigentlich als Platzhalter. Später haben wir dann gemerkt: Der Text funktioniert super! Das Lied vereint in gewisser Hinsicht viele wichtige Aspekte des Albums: Er ist selbstironisch, hat einen kleinen, aber feinen Mittelfinger und trotzdem sein Herz am richtigen Fleck. Deshalb haben wir auch unsere Platte nach dem Song benannt.

GETADDICTED: Warum habt ihr euch für diesen Albumtitel entschieden? In drei Sätzen.
Schmutzki: Wir sind Spackos und stolz drauf. Denn Spacko sein, heißt frei sein. Spacko ist unser Punk.

Schmutzki: Zwischen welchen CDs oder Platten würde euer Album in eurem Regal stehen?
Schmutzki: Am liebsten zwischen Misfits und The Clash, aber gerne auch zwischen Kraftklub und Die Toten Hosen.

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