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Smile And Burn — Get Better Get Worse (Review)

Egal, wen man zu Smile And Burn befragt: „Hammer-Liveband!“ ist die Antwort. Und was kann die „Hammer-Liveband“ so im Studio? Hier kommt das Review zu Get Better Get Worse von Smile And Burn.

„Ihr seid nicht perfekt auf der Bühne, aber ihr tretet einfach derbe durch den Tisch.“ So oft wie dieses Statement ihres Bookers aus dem Waschzettel zum neuen Album Get Better Get Worse aufgegriffen wurde, kommen Smile And Burn vom Image der abfeiernden Liveband so schnell nicht mehr los. Einerseits ist das gut, weil sich durch so einen Ruf gerne auch Leute, die Smile And Burn jetzt nicht seit den Anfangstagen verflogen, auf einen Konzertbesuch (wir präsentieren die Tour im März)  einlassen. Andererseits kann auch der Gedanke kommen: Was haben die Jungs denn abseits vom Abspacken auf der Bühne drauf? Was geht da auf dem ersten Album der Band auf Uncle M?

Was macht eine Band, die den Ruf der Abrocker hat, zum Albumstart? Erstmal abrocken: Not Happy prügelt einem ein Rotz-Riff mit Arschwackelei, dass Howlin Pelle Almqvist und seine Hives stolz machen würde, um die Ohren. In den folgenden Midtempo-Nummern Bye Bye Perfect & Good Enough macht sich ein auf Get Better Get Worse immer wiederkehrendes Stilmittel breit: die einprägsamsten Parts in Strophen und Pre-Chorus übernimmt gerne mal die ganze Smile And Burn-Crew.
Ganz derbe auf die Zwölf gibt es weniger als erwartet, die Songs haben mehr Rock als Rotz, mehr Melodie als Moshpit. Die bei Smile And Burn gerne mal gezogenen Vergleiche mit den Donots (mit denen schon des Öfteren die Bühne geteilt wurde)  oder den Beasteaks (hier teilt man sich die Berliner Heimat) kommen nicht von irgendwo. Mit One Step Forward findet sich ein Favorit mittendrin. Suitcase drückt dann als „Klammer zu“ von Get Better Get Worse noch einmal auf den Krawall-Button und macht Bock auf Smile And Burn live.

Das Feuerwerk, das Smile And Burn live abfackeln, ist Get Better Get Worse alleinestehend zwar nicht. Aber diese Songs sind die passende Streichholzschachtel, an der sich Smile And Burn dann auf der Bühne entzünden werden. Oder um mit Howlin Pelle zu schließen: „Sie applaudieren, Smile And Burn explodieren!“

Mehr Smile And Burn auf GETADDICTED

SMILE AND BURN Get Better Get Worse Tour 2017

präsentiert von GETADDICTED, Support: The Deadnotes

10.03. DE – Leipzig – Conne Island
11.03. DE – Jena – Kassablanca
13.03. DE – München – Sunny Red
14.03. DE – Nürnberg – Stereo
15.03. AT – Wien – B72
16.03. AT – Innsbruck – Weekender*
17.03. CH – Rorschach – Treppenhaus
18.03. DE – Stuttgart – Zwölfzehn
20.03. DE – Frankfurt – Nachtleben
21.03. DE – Köln – Underground
22.03. DE – Dortmund – FZW
23.03. DE – Hamburg – Hafenklang
24.03. DE – Hannover – LUX
25.03. DE – Bremen – Tower
26.03. DE – Bielefeld – Nr. z.P.
31.03. DE – Berlin – Musik und Frieden
09.-13.08. DE – Eschwege – Open Flair Festival*
*ohne The Deadnotes